Bennu rast auf uns zu: 80.000 Hiroshima-Bomben! Nasa will Killer-Asteroid wegbomben

Auf den Mega-Asteroiden Bennu haben Wissenschaftler schon länger ein Auge, denn er könnte der Erde eines Tages gefährlich nahe kommen. Bevor es soweit ist, soll ein Notfallplan zünden.

Asteroid Bennu steht auf der Abschussliste der Nasa. Bild: dpa

Tiefschwarz, größer als das Empire State Building und nicht ganz ungefährlich: Den Asteroiden Bennu haben Wissenschaftler weltweit seit seiner Entdeckung 1999 ganz besonders im Blick. Eines Tages könnte er der Erde gefährlich nahe kommen, auch wenn das erst in mehr als 150 Jahren wäre und das Risiko sehr gering ist. Trotzdem ist Bennu damit nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde Nasa einer der gefährlichsten der derzeit bekannten Asteroiden.

Asteroid Bennu: So stark wie 80.000 Hiroshima-Bomben

Jetzt steht der Gigant aus dem All (500 Meter Durchmesser) auf der Abschuss-Liste der Nasa. Kein Wunder, ganz ungefährlich ist Bennu nicht. Die Energie von 80.000 Hiroshima-Bomben würde freigesetzt werden, sollte der Astreroid im Jahr 2135 auf die Erde knallen. Eine Katastrophe biblischen Ausmaßes dürfte die Folge sein. Um diesem Szenario zuvorzukommen, arbeitet die Nasa mit einem US-Kernwaffenlabor zusammen, um Bennus Flugbahn zu ändern.

Derzeit liegt die Trefferwahrscheinlichkeit bei1:2700. Schon länger steht Bennu im Blick der Wissenschaftler, die bereits vor Jahren eine Untersuchungsmission gestartet haben. Von der Untersuchung von Bennu verspricht sich die Nasa neue Aufschlüsse über die Entstehung des Sonnensystems und des Lebens. Nach der Mission plant die Nasa, einen Asteroiden zu fangen und in eine Umlaufbahn des Mondes zu ziehen. Dann könnten Astronauten darauf landen - allerdings frühestens 2025.

Asteroid Bennu: Nasa plant Abschuss durch Nuklearwaffen

Doch es werden auch Stimmen laut, die weniger wissenschaftlich mit Bennu verfahren wollen. Laut nachgedacht wird beim "Lawrence Livermore National Laboratory" darüber, ob man Bennus Tempo und Flugbahn durch einen (oder mehrere) nuklearen Einschlag beeinflussen sollte. Der Kollisionskurs solle damit abgewendet werden. In aktuellen Studien soll diese Möglichkeit jetzt untersucht werden.

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rut/koj/news.de/dpa

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