Tragödie in München: Achtung Eis-Einbruch! Ganze Familie in See eingebrochen

Trotz eindringlicher Warnungen der Feuerwehr wagen sich immer wieder Menschen auf gefrorene Gewässer, so auch eine vierköpfige Familie aus München. Doch nicht immer gehen derartige Eis-Ausflüge so glimpflich aus.

Trotz eindringlicher Warnungen wagen sich immer wieder Menschen auf gefrorene Gewässer. Bild: dpa

Bei einem Sonntagausflug im Englischen Garten in München ist eine vierköpfige Familie in den vermeintlich gefrorenen Kleinhesseloher See eingebrochen. Bereits Tage zuvor hatte die Feuerwehr mehrmals davor gewarnt, den zugefrorenen See zu betreten.

Eis-Einbruch in München: Ganze Familie ins Eis eingebrochen

Wie die "Bild"-Zeitung am Montag berichtet, wagte sich eine vierköpfige Familie dennoch auf das das unsichere Gewässer. Gemeinsam mit ihren beiden Kindern waren Mutter und Vater zwischen der Kurfürsten- und Königsinsel unterwegs, als plötzlich das Eis brach. Prompt fand sich die Familie im eiskalten Wasser wieder.

Feuerwehr kann Familie rechtzeitig aus dem Wasser ziehen

Glück für die Familie: Hilfsbereite Passanten eilten ihnen schnell zu Hilfe und riefen die Feuerwehr. Am Ende konnte die Familie unversehrt aus dem See gezogen werden. Rund 60 Retter der Feuerwehr Ramersdorf sollen "Bild" zufolge im Einsatz gewesen sein. Ein "Eisrettungsschlitten" hatte die Familie sicher ans Land gebracht.

Feuerwehr warnt vor dem Betreten zugefrorener Gewässer

Nach dem Zwischenfall im Englischen Garten warnte die Feuerwehr nochmals eindringlich davor, Eisflächen zu betreten. "Wir hatten jetzt Kältephasen, einige Gewässer sind zugefroren. Doch warme Temperaturen können das Eis leicht brechen lassen. Im Notfall sofort die 112 wählen!", erklärt Feuerwehrsprecher Stefan Osterloher gegenüber "Bild".

Achtung vor Eis-Einbruch! Immer wieder sterben Menschen auf gefrorenen Gewässern

Ein ähnlicher Zwischenfall im baden-württembergischen Creglingen ging nicht so glimpflich aus. Dort war ein 79 Jahre alter Mann ist bei dem Versuch seinen Enkel aus einem Eisloch zu befreien selbst eingebrochen und ums Leben gekommen. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät. Er starb noch am Unfallort.

Auch im mittelfränkischen Gunzenhausen wurde dünnes Eis einem Mann zum Verhängnis. Ein 75-Jähriger war am Wochenende auf dem Altmühlsee ins Eis eingebrochen und gestorben. Taucher bargen den Leichnam des Mannes am Sonntag aus dem Altmühlsee bei Gunzenhausen (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen), wie die Polizei mitteilte.

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sba/fka/news.de

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