Feuer in Neustrelitz: Mann will Wasserrohre auftauen - 50.000 Euro Schaden!

Dumm gelaufen: Um eingefrorene Wasserrohre aufzutauen, griff ein Mann in Neustrelitz zu einem Föhn. Doch die winterliche Aktion hatte ungeahnte Folgen: Der Mann verursachte einen Schwelbrand, es entstand massiver Sachschaden.

Eingefrorene Wasserleitungen mit einem Föhn aufzutauen, ist keine gute Idee, wie ein Fall aus Neustrelitz zeigt (Symbolfoto). Bild: Fotolia / Dmitry

Wer sich handwerklich auskennt und Reparaturen im Haus selbst durchführt, kann bares Geld sparen. Allerdings sollte man von der Materie Ahnung haben, um keine Katastrophe heraufzubeschwören. Das verdeutlicht ein aktuelles Ereignis in Neustrelitz.

Wasserleitung eingefroren - Föhn verursacht Schwelbrand

Wie die Polizei in Neustrelitz mitteilt, machte sich ein Hausbesitzer am Donnerstag daran, seine von der Winterkälte in Mitleidenschaft gezogenen Wasserleitungen vom Eis zu befreien. Um die Wasserrohre aufzutauen, griff der Mann kurzerhand zu einem Heißluftföhn. Doch statt fließendem Wasser hatte der Hausbesitzer bald ein massives Problem: Es entwickelte sich ein Schwelbrand, der von dem Hausbesitzer nicht sofort bemerkt wurde.

50.000 Euro Schaden in Neustrelitz: Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung

Als die Feuerwehr schließlich alarmiert wurde und mit fünf Löschfahrzeugen und 20 Feuerwehrleuten an der Unglücksstelle eintraf, konnte das Feuer gelöscht werden. Glimpflich ist das Malheur allerdings nicht ausgegangen: Der Polizei zufolge entstand bei dem Schwelbrand ein Sachschaden in Höhe von rund 50.000 Euro am Haus in der Fürstenberger Straße. Zudem ermitteln die Ordnungshüter wegen fahrlässiger Brandstiftung. Bei der brandgefährlichen Auftau-Aktion wurden weder der Hausbesitzer noch seine Ehefrau verletzt.

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loc/jat/news.de

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