Vollmond im März 2018: "Blauer Mond" erstrahlt erneut am Nachthimmel

Viel Spektakuläres passiert am Nachthimmel im März nicht: Es gibt nur wenig Sternschnuppen, Finsternisse gar nicht. Dafür lässt sich der Merkur blicken und der Vollmond erstrahlt gleich zweimal.

Der März hält nur wenige Highlights bereit. Bild: dpa

Der März 2018 ist kein Super-Astro-Monat. Einziges Highlight: Der Vollmond erhellt gleich zweimal den Abendhimmel. Sternschnuppen gibt es nur wenige, dafür ist der Merkur sichtbar.

Blue Moon im März 2018: Der Vollmond erstrahlt gleich zweimal

Während im Februar kein Vollmond am Himmel leuchtete, erstrahlt er im März wie schon zu Jahresbeginn zweimal innerhalb eines Monats. Die erste Vollmondphase wird am 2. März 2018 um exakt 1.51 Uhr erreicht, die zweite dann am 31.03.2018 um 14.37 Uhr. Das Phänomen wird übrigens Blue Moon genannt. Als solchen bezeichnet man den Mond, wenn er zweimal innerhalb eines Monats in die Vollmond-Phase eintritt.

Mit 404.680 Kilometern Abstand befindet sich der Mond am 11.03.2018 in Erdferne. Am 26.03.2018 wandert er mit einer Distanz von 369.110 Kilometern in Erdnähe.

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Nur wenig Sternschnuppen im März 2018

Eines vornweg: Im März sind nicht wirklich viele Sternschnuppen am Himmel zu sehen. Der Meteorstrom der Virginiden ist den ganzen Monat sichtbar. Jedoch flitzen pro Stunde kaum mehr als fünf Sternschnuppen übers Firmament.

Wer Merkur sehen will, sollte im März die Augen aufmachen

Mitte März ist der einzig günstige Moment des ganzen Jahres, um den Merkur am Abend zu beobachten. Zwischen dem 8. und 17. März ist der Planet relativ leicht am Himmel zu sehen. In der fortgeschrittenen Abenddämmerung ist er knapp über dem Westhorizont sichtbar. Die Venus bietet übrigens eine gute Orientierung, da sie wesentlich heller leuchtet. Wer die Venus gefunden hat, muss nur ein wenig nördlicher schauen.

Tagundnachtgleiche - Darum ist am 20.03.2018 astronomischer Frühlingsanfang

Am 20. März 2018 überquert die Sonne um exakt 17.15 Uhr den Himmelsäquator und wechselt auf die Nordhalbkugel. Mit der Tagundnachtgleiche beginnt der astronomische Frühling. Dann sind nämlich Tag und Nacht genau gleich lang. Die Sonne steigt wieder höher und die Tage werden länger.

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bua/kns/news.de/dpa

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