Reformationstag: Millionen Deutsche freuen sich über neuen Feiertag

Zum 500. Jubiläums des Reformationstages 2017 durften alle Deutschen einen Feiertag begehen. Die norddeutschen Bundesländer sind auf den Geschmack gekommen. Der Reformationstag soll bleiben!

Frei! Die norddeutschen Bundesländer können sich demnächst besonders auf den Reformationstag freuen. Bild: dpa

Für die Bundesländer im Norden wird der Reformationstag als zusätzlicher Feiertag immer wahrscheinlicher. Die Regierungschef von Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg und Niedersachsen gaben auf einer Sondersitzung der Konferenz Norddeutschland (KND) am Donnerstag in Berlin eine entsprechende Empfehlung ab, wie ein Sprecher des Hamburger Senats mitteilte. Dem müssen die Landesparlamente allerdings noch zustimmen.

Regierungschefs der Nordländer für Feiertag am 31. Oktober

"Mit der Verständigung auf den 31. Oktober sind wir auf dem Weg zu einem gemeinsamen zusätzlichen Feiertag in Norddeutschland einen wichtigen Schritt weitergekommen", sagte Bremens Bürgermeister Carsten Sieling (SPD), der aktuell Vorsitzender der Konferenz Norddeutschland ist. In Mecklenburg-Vorpommern ist der 31. Oktober bereits jetzt gesetzlicher Feiertag, darüber hinaus auch in Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Wegen des Reformationsjubiläums war im vergangenen Jahr der 31. Oktober einmalig ein gesetzlicher Feiertag in allen Bundesländern.

Reformationstag soll Feiertags-Annäherung zwischen Nord- und Süddeutschland bringen

Ein Grund für die Initiative der Nordländer sei das Ungleichgewicht mit Blick auf die Anzahl der Feiertage in Nord- und Süddeutschland, erklärte Sieling. Niedersachsen und Bremen gehören mit Hamburg, Berlin und Schleswig-Holstein zu den Ländern mit nur neun Feiertagen. Bayern hat hingegen 13 Feiertage, Baden-Württemberg 12.

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gea/news.de/dpa

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