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Doppelmord in Herne: DARUM besteht für Marcel H. im Knast Lebensgefahr

Ein 19-Jähriger bringt ein Kind und einen früheren Schulfreund um und stellt Bilder der Leichen ins Netz. Nun muss er lebenslang in Haft. Im Knast könnte er nun selbst zum Opfer werden.

Marcel H. wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Bild: news.de-Fotomontage (dpa)

Vor elf Monaten hat der damals 19-jährige Marcel H. zuerst den neunjährigen Jaden umgebracht und danach seinen Freund Christopher (22). Vor dem Bochumer Landgericht wurde er nun zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.

Doppelmord in Herne: Marcel H. im Knast möglicherweise in Gefahr

Der zur Tatzeit 19-Jährige hatte über seinen Verteidiger gestanden, am 6. März 2017 den neunjährigen Nachbarsjungen Jaden und tags darauf seinen 22-jährigen früheren Schulfreund Christopher umgebracht zu haben. Die Ärzte zählten später insgesamt 120 Messerstiche. Fotos der grausam zugerichteten Leichen waren damals im Internet aufgetaucht und hatten für Angst und Entsetzen gesorgt.

Nach den Taten soll Marcel H. in Chat-Nachrichten geschrieben haben, dass er das "Knastleben" genießen" werde, schreibt die "Bild"-Zeitung. Doch im Gefängnis wird der Doppelmörder vermutlich nicht in Sicherheit sein. Denn Kindermörder stehen ganz unten in der Knast-Hierarchie. Das Fatale für Marcel H.: Der Stiefvater des ermordeten Jaden war zur Tatzeit Mitglied des Rockerclubs "Bandidos". "Wenn unter Langzeitverbüßern auch frühere Mitglieder von Rockern sind, dann besteht auch für diesen Verurteilten ein erhöhtes Sicherheitsrisiko", sagte Anwalt Matthias Waldraff gegenüber der "Bild".

Aktuell sollen ungefähr 100 Rocker im Gefängnis in Nordrhein-Westfalen einsitzen. Für Marcel H. ein enormes Sicherheitsrisiko. "Ich denke, der wird sich entweder selbst umbringen oder er wird umgebracht", sagte seine Mutter Michaela L. gegenüber Sat 1. "Also er hat in dem Sinne keine Zukunft mehr, der Junge."

"Absolute Gleichgültigkeit!" Jeanette F. hoffte auf gerechte Strafe

Jeanette F., die Mutter des ermordeten Jaden, nahm das Urteil mit gemischten Gefühlen auf. "Die Tat wird sie ihr Leben lang begleiten", sagte ihr Anwalt Reinhard Peters nach Prozessende. "Es ist aber wichtig, dass Opfer von Gewalttaten das Gefühl haben, dass eine gerechte Strafe verhängt wird. Das war hier der Fall."

Die Frau selbst schilderte dem RTL-Magazin "Explosiv" ihren Eindruck von Marcel H. bei der Urteilsverkündung: "Absolute Gleichgültigkeit wie bei den Taten und dem ganzen Prozess." Sie sei nun "froh, dass das langsam ein Ende hat. Das hat ja genug Kraft gekostet."

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bua/fka/news.de/dpa

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