Karl Lagerfeld tot

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Prozess um BVB-Anschlag: Dramatische Enthüllung: Marc Bartra "hatte Todesangst" und leidet bis heute

Mit der Vernehmung von Fußballprofi Marc Bartra hat am Dortmunder Schwurgericht der fünfte Verhandlungstag im Prozess gegen den BVB-Bomber Sergej W. begonnen. Von Mannschaftskollege Aubameyang fehlte hingegen jede Spur.

BVB-Profi Marc Bartra (r) verlässt nach seiner Zeugenaussage den Verhandlungssaal. Links läuft Dortmunds Übersetzer Massimo Mariotti. Bild: dpa

Mit der Vernehmung von Fußballprofi Marc Bartra hat am Dortmunder Schwurgericht der fünfte Verhandlungstag im Prozess um den Sprengstoffanschlag auf die Mannschaft von Borussia Dortmund begonnen.

Prozess um BVB-Anschlag: Marc Bartra leidet bis heute

Der 27 Jahre alte Abwehrspieler hatte bei dem Attentat am 11. April 2017 einenoffenen Bruch des Unterarms erlitten. Der Angeklagte Sergej W. hat bereits gestanden, den Anschlag mit drei selbst gebastelten Splitterbomben verübt zu haben, um von einem fallenden Kurs der BVB-Aktie zu profitieren. W. beharrt jedoch darauf, dass er niemanden töten oder schwer verletzen wollte.

Fußballprofi Marc Bartra vom Bundesligisten Borussia Dortmund leidet eigenen Angaben zufolge bis heute unter den Folgen des Bombenanschlags auf die Mannschaft vom April 2017. "Wenn ich mich daran erinnere, geht es mir nicht gut", sagte der Spanier am Montag als Zeuge vor dem Dortmunder Schwurgericht. Zuvor hatte Rechtsanwalt Alfons Becker eine im Namen Bartras verfasste Erklärung verlesen. Darin heißt es: "Ich hatte Todesangst. Ich fürchtete, meine Familie nie wieder zu sehen." Im Zeugenstand schilderte der Abwehrspieler auch seine heutige psychische Verfassung: "Wenn ich mich daran erinnere, geht es mir nicht gut."

Pierre-Emerick Aubameyang sagt nicht aus

Bartras BVB-Kollege Pierre-Emerick Aubameyang wird hingegen nicht wie geplant im Prozess um den Sprengstoffanschlag auf die Mannschaft von Borussia Dortmund aussagen. Das bestätigte Anwalt Alfons Becker am Montag am Rande des fünften Verhandlungstages beim Dortmunder Schwurgericht. Aubameyangs Aussage zum Anschlag im April 2017 war mit Spannung erwartet worden. "Er wird heute nicht aussagen, weil er erkrankt ist", sagte Becker. Zuvor hatten bereits die "Bild"-Zeitung und die "Sport Bild" darüber berichtet. Ob das wohl an seinem bevorstehenden Wechsel liegt?

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sba/news.de/dpa

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