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"Robustheit unserer Gesellschaft stärken": Bundeswehr lehrt Zivilisten Umgang mit der Waffe

Laut Medienberichten bildet die Bundeswehr zurzeit 30 Zivilisten aus. Dabei wird auch der Umgang mit der Waffe geübt. Ziel soll es sein, die "Robustheit unserer Gesellschaft" zu stärken. Das steckt dahinter.

Die Bundeswehr lehrt an zwölf Wochenenden im Jahr Zivilisten den Umgang mit der Waffe. (Symbolbild) Bild: dpa

Ist da wirklich was dran? Laut "Bild"-Informationen will der Reservistenverband nun Zivilisten das Schießen beibringen. Für einen Testlauf seien bereits 30 Kandidaten ausgewählt worden. Diese seien vom Militärischen Abschirmdienst (MAD) hinsichtlich möglicher Sicherheitsbedenken geprüft worden. Danach sollen sie an zwölf Wochenenden im Jahr die Grundausbildung der Bundeswehr durchlaufen.

Zivile Reserve soll "Robustheit der Gesellschaft" stärken

Die Reservisten sollen nach ihrer Ausbildung bei Wehrübungen, als Personalreserve oder auch in der Katastrophenhilfe eingesetzt werden, schreibt "bild.de". Ziel sei es "Robustheit der Gesellschaft" zu stärken. Verbandspräsident Oswin Veith schrieb im Verbandsmagazin "Loyal" zu der neuen Maßnahme: "Im Bereich Heimatschutz diskutieren wir über Landesregimenter, die den aktiven Truppenteil entlasten sollen." Und weiter: "Wir wollen die Reservisten zu einer geeinten nationalen Reserve im besten militärischen Sinn machen. Denn letztlich stärkt das die Robustheit unserer Gesellschaft, um Krisen in Zukunft wehrhafter begegnen zu können."

Verteidigungsministerium relativiert Einsatz ziviler Reservisten

Das Verteidigungsministerium soll allerdings hinten ziehen und die Entwicklung der Idee von einer neuen zivilen Reservistentruppe drosseln. Man wolle das Pilotprojekt begleiten sowie Erfahrungen sammeln und auswerten. "Diese Auswertung wird schlussendlich zu einer Entscheidung führen, ob dieses Projekt Schule machen wird", so das Ministerium zu "Bild".

Reservisten unabdingbar für Bundeswehr

Die Reservisten seien jedoch für die Bundeswehr unabkömmlich. "Reservistinnen und Reservisten sind für die aktive Truppe unverzichtbar. Und wenn die Bundeswehr wächst, muss auch die Reserve wachsen." Man wolle daher mehr Stellen für Reservisten schaffen. Im Jahr 2017 sollen 27.750 Reservisten aktiv gewesen sein. Nach Angaben des Reservistenverbandes seien das 30.000 weniger als benötigt.

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gea/jat/news.de

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