Wetter Januar 2018: Frost statt Hochwasser! Die Wettervorhersage aktuell

Sturmtief "Burglind" hat Deutschland aus dem Würgegriff entlassen - doch die Hochwassergefahr ist noch nicht gebannt. Während in Süddeutschland Wetter mit milden Temperaturen vorherrscht, bleibt's im Norden frostig - die Wettervorhersage für Januar 2018 hier im Detail.

Im Januar 2018 stehen dem Norden Deutschlands frostige Temperaturen ins Haus. Bild: Patrick Pleul / picture alliance / dpa

Die Wetterlage in Deutschland hat sich nach dem Sturmtief "Burglind" beruhigt. Der Wettervorhersage zufolge stehen Deutschland im Januar 2018 ruhiges Wetter und Nebel ins Haus. Markant wird das Wetter lediglich in höheren Gebirgslagen, denn dort frischt der Wind in Böen stürmisch bis orkanartig auf.

Wetter aktuell im Januar 2018: Föhn im Süden, Kälte im Norden

Allerdings sind die milden Temperaturen der ersten Januarwoche passé - vielmehr herrschen vor allem im Norden von Deutschland laut Wettervorhersage Deutschen Wetterdienstes (DWD) frostige Temperaturen um den Gefrierpunkt. Der Süden profitiert von einer Warmfront, die sich über Spanien breit macht und ihre Ausläufer nach Deutschland schickt. Die Föhn-Lage in Süddeutschland mischt sich mit Nebel und Hochnebel, während sich der Norden über Sonnenschein ohne Niederschlag freuen darf. Zur Wochenmitte verdichten sich die Wolken jedoch und bringen nicht nur leichten Regen, sondern auch Glättegefahr auf den Straßen.

Wettervorhersage für Deutschland: Gefühlte Temperaturen von -14 Grad Celsius!

Die gefühlten Temperaturen liegen in der zweiten Januar-Woche 2018 allerdings deutlich im Frost-Bereich - in der Nordhälfte herrschen gefühlt bis zu -14 Grad Celsius, in der Südhälfte Deutschlands bewegen sich die gefühlten Temperaturen im Bereich zwischen 0 und 2 Grad Celsius. Ab der Wochenmitte klettern die gefühlten Temperaturen in ganz Deutschland aus dem Frost-Keller, kommen jedoch nicht über maximal 5 Grad Celsius hinaus. Die Tageshöchsttemperaturen bewegen sich in der kommenden Woche zwischen 8 und 12 Grad im Süden und 4 und 8 Grad im Norden der Bundesrepublik.

Sturmtief "Burglind" lässt Hochwasser-Pegel aktuell weiter steigen

Nachdem das Orkantief "Burglind" über die Bundesrepublik zog, stieg die Hochwasser-Gefahr an Rhein, Mosel und Co. Während an zahlreichen Flüssen die Wasserstände wieder sinken, herrscht am Rhein noch keine Entwarnung.

Die Pegelstände entlang des Rheins sind in der Nacht auf Montag weiter gestiegen. In Köln lag die Marke um 5.00 Uhr morgens bei 8,71 Metern, wie das Hochwassermeldezentrum Rhein in Mainz angab. In der Domstadt ist das Flussbett besonders eng. In Düsseldorf kletterte das Wasser den Angaben zufolge auf 8,18 Meter. Im Laufe des Tages werden in den Metropolen die Höchststände des Hochwassers erwartet, in Köln mit etwas unter 9 Meter und in Düsseldorf mit etwa 8,30 Meter. Der Pegel in Bonn zeigte am frühen Montagmorgen laut Hochwassermeldezentrum einen Stand von 8,17 Meter. Nach den erwarteten Höchstständen sollen die Pegelstände begünstigt durch die Wetterbesserung wieder fallen.

Köln erwartet Hochwasser-Höchststand für Montagnachmittag

Das Hochwasser am Rhein in Köln wird nach Einschätzung von Experten am Montagnachmittag seinen Höchststand erreichen. "Wir werden so bis 14 Uhr um die 8,80 Meter haben. Dann wird es etwas stagnieren und im Laufe der nächsten Tage wieder sinken", sagte Rafael Vedder, Leiter der Hochwasserschutzzentrale am Montagvormittag. Die aktuellen Niederschläge im Einzugsgebiet seien gering, für Dienstag und Mittwoch erwarte man bislang gar keine.

Die Wasserstände des Rheins sind seit Tagen gestiegen, der Fluss hat ufernahe Straßen, Landungsstege und Wiesen überflutet. In Köln, das aufgrund seiner topographischen Lage als eine der hochwassergefährdetsten Großstädte in Europa gilt, wurden besonders gefährdete Stadtteile mit Schutzwänden vor dem Wasser abgesichert. Die Stadt hat in den vergangenen Jahren stark in den Hochwasserschutz investiert. Große Überflutungen in Wohngebieten gibt es daher nicht. Ein Hochwasser wie das aktuelle komme in Köln statistisch alle zwei bis fünf Jahre vor, sagte Vedder.

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