Maddie McCann: Traurige Gewissheit? Wird die Suche jetzt eingestellt?

Zehn Jahre ist es her, dass die dreijährige Maddie McCann im Portugalurlaub verschwand. Zehn Jahre, in denen ihre Eltern die Hoffnung nie aufgegeben haben, Madeleine wiederzusehen. Doch schon im März könnte die Suche eingestellt werden.

Maddie McCann wird seit zehn Jahren vermisst. Bild: dpa

Seit zehn Jahren wird Madeleine McCann inzwischen vermisst. Zehn Jahre, in denen ihre Eltern Kate und Gerald McCann die Hoffnung nie aufgegeben haben, ihre Tochter zu finden. Doch von Fahndungserfolgen kann aktuell keine Rede sein. Stattdessen sorgten Ex-Verdächtige und Maddies Mutter selbst mit einem traurigen Geständnis kurz vor Weihnachten für Schlagzeilen. Von Madeleine McCann fehlt weiterhin jede Spur.

Maddie McCann: Wird die Suche 2018 eingestellt?

Doch wie "Tag24" berichtet, könnte die Suche nach dem Mädchen bereits im März 2018 eingestellt werden. Grund hierfür soll Geldnot sein. Im September letzten Jahres hatte das britische Innenministerium noch einmal Gelder, etwa 173.500 Euro, freigegeben. "Operation Grange" wurden die Ermittlungen genannt. Doch diese Gelder dürften zeitnah aufgebraucht sein. Sollten Kate und Gerald McCann keine neuen Gelder eintreiben können, müssten sie die Suche nach Maddie endgültig einstellen.

Innenministerium finanzierte Suche nach Madeleine McCann

Vom britischen Innenministerium darf das Ehepaar höchstwahrscheinlich nicht noch einmal Unterstützung erwarten. Denn die Finanzspritze im September wurde nur gewährt, weil die zuständigen Ermittler angaben, das Rätsel um Maddie McCanns Verschwinden beinahe gelöst zu haben. Doch offenbar war dem nicht so.

Wird Maddie McCann jemals gefunden?

Doch wie stehen die Briten zum Fall Maddie McCann? Immer wieder sehen sich die Eltern der verschwundenen Maddie McCann mit Hassmails konfrontiert. Einige Personen werfen ihnen seit Jahren vor, sie hätten etwas mit Madeleines Verschwinden zu tun. Andere prangern das Innenministerium an, weil es die Gelder mit einer ihrer Meinung nach sinnlosen Suche verschleudert. Die Briten scheinen also ganz offensichtlich aufgegeben zu haben. Sie glauben nicht daran, dass man Maddie McCann jemals finden wird.

Kate und Gerald McCann geben die Hoffnung nicht auf

Anders als ihre Eltern. Auf der offiziellen Findet-Madeleine-Kampagnen-Seite auf Facebook appellieren Kate und Gerald McCann an die Öffentlichkeit, Madeleine nicht aufzugeben. Auch auf der offiziellen Spendenseite wird noch immer um Gelder gebeten. Ob diese jedoch reichen werden, um die Suche fortzusetzen, bleibt abzuwarten.

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fka/bua/news.de

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