Der malerische Weihnachtsmarkt in Straßburg zieht jedes Jahr viele Besucher an. Nun hält der Terror in der Stadt im Elsass Einzug. Ein Mann eröffnete das Feuer im Stadtzentrum - und versetzt damit das ganze Land in höchsten Alarmzustand.

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Schlechtes Geschäft: Gerichtsposse! Behörde verschickt Mahnung wegen 1 Cent

Mit dieser Aktion hat die bayerische Justiz ein echtes Eigentor geschossen. Die Behörde verschickte eine Mahnung wegen einem Schuldenbetrag von einem Cent. Nun muss sie die Kosten selber tragen.

Wegen Schulden in Höhe von einem Cent verschickte die bayerische Justiz einen Mahnbrief - Portokosten: 70 Cent. Bild: Karlheinz Schindler/dpa

Schlechtes Geschäft: Die bayerische Landesjustizkasse hat bei einem Mann per Post einen Schuldenbetrag von einem Cent angemahnt - und dafür ein Porto von 70 Cent bezahlt. "Das ist sehr unglücklich gelaufen", sagte am Donnerstag ein Sprecher des Oberlandesgerichts (OLG) Bamberg. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung berichtet.

Bayerische Landesjustiz verschickt Mahnung wegen einem einzigen Cent

Dem Bericht zufolge hatte der Mann aus Dingolfing nach einem Gerichtsverfahren eine Geldforderung von 223,01 Euro bezahlen müssen. Bei der letzten Ratenzahlung habe er den Betrag auf eine glatte Zahl gerundet, sagte der Gerichtssprecher. Für das OLG sei das unverständlich. Beim Online-Shopping könne man auch nicht einfach weniger überweisen.

Forderung abgewiesen! Landesjustizkasse bleibt auf Kosten sitzen

Der Mahn-Brief widersprach nach OLG-Angaben der internen Kleinbetragsregelung. Demnach wird in solchen Fällen auf eine postalische Mahnung verzichtet - auch im Sinne der Wirtschaftlichkeit. Der Mann muss den Cent nun nicht mehr bezahlen. Das Gericht ließ die Forderung fallen, wie der Sprecher erklärte.

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jat/news.de/dpa

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