Zwischenfall in Berlin: 19-Jähriger will Frau ertränken - und ertrinkt fast selbst

Ein Mordversuch wurde einem 19-Jährigen in Berlin beinahe zum Verhängnis. Der Mann wollte seine Ex-Freundin ertränken, geriet dabei aber selbst in Lebensgefahr.

Beim Versuch, seine Ex-Freundin zu ertränken, wäre ein Mann in Berlin fast selbst gestorben (Symbolbild). Bild: Lukas Schulze/dpa

Ein 19-Jähriger Afghane soll am Dienstag in Berlin versucht haben, eine 17-Jährige in der Havel zu ertränken. Medien berichteten. Dabei ertrank der Mann beinahe selbst und musste von Sanitätern wiederbelebt werden, wie ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur in der Nacht zum Mittwoch bestätigte.

Versuchter Mord in Berlin

"Er konnte nicht schwimmen und hätte sich fast selbst umgebracht." Die 17-Jährige konnte sich demnach selbst befreien und ans Ufer der Havel retten. Sie erlitt eine Unterkühlung. Es handele sich um eine Beziehungstat: Die beiden seien früher ein Paar gewesen, hieß es. Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen.

Nichtschwimmer will Ex-Freundin ertränken und säuft selbst ab

Laut Polizei schubste der Mann die 17-Jährige im Stadtteil Spandau erst in die Havel und sprang dann hinterher, um sie zu ertränken. Bei dem Versuch, sie unter Wasser zu drücken, habe der Nichtschwimmer selbst viel Wasser geschluckt.

Der Mann kommt laut Polizei aus Afghanistan und ist seit 2015 in Berlin. Er muss sich nun wegen versuchten Mordes vor Gericht verantworten.

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jat/news.de/dpa

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