Wintersonnenwende 2017: DARUM ist der 21.12.17 der kürzeste Tag des Jahres

Am 21. Dezember 2017 ist Wintersonnenwende und damit die längste Nacht des Jahres. Wie der kürzeste Tag des Jahres und der kalendarische Winteranfang einst entstand, sowie seine Traditionen, erfahren Sie hier.

Am 21. Dezember ist Wintersonnenwende - ab jetzt werden die Tage wieder länger und die Nächte kürzer. Bild: dpa

Der kürzeste Tag des Jahres ist gleichzeitig der astronomische Winteranfang: Am 21. Dezember 2017 ist Wintersonnenwende und damit die längste Nacht des Jahres. Nach Angaben der "Osnabrücker Zeitung" bedeutet dies, dass an diesem Tag die Sonne erst um 8.13 Uhr aufgeht und schon um 15.56 Uhr wieder untergeht.

Kalendarischer Winteranfang und kürzester Tag am 21.12.2017

Die Sonne erreicht dann auf der nördlichen Erdhalbkugel den tiefsten Punkt ihrer Jahresbahn. Den größten Teil des Tages steht sie unterhalb des Horizonts, nördlich vom Polarkreis geht sie gar nicht auf. In Mitteleuropa scheint die Sonne an diesem Tag nur knapp acht Stunden - sofern es die Wolkendecke zulässt. Von nun an werden die Nächte täglich kürzer, bis zur Sommersonnenwende am 21. Juni.

Traditionen und Ursprung der Wintersonnenwende 2017

Die Kenntnis von der Sonnenwende ist uraltes Wissen: Schon mit der 3600 Jahre alten Himmelsscheibe von Nebra konnten Menschen ihren Termin bestimmen. Dass auch Feiern zur Wintersonnenwende eine alte Tradition haben, zeigen frühgeschichtliche Kultstätten wie das englische Stonehenge.

Die Römer feierten am kürzesten Tag des Jahres ihren Gott Saturn, die Germanen begingen das Julfest mit kultischen Feuern. Mit der Christianisierung in Mitteleuropa ersetzte das Weihnachtsfest zur Erinnerung an die Geburt Jesu die heidnischen Bräuche, das Licht als ein Symbol des Feiertages blieb. Meteorologen haben bereits seit dem 1. Dezember Winter. Um Klimastatistiken besser berechnen zu können, teilen Wetterexperten international das Jahr in Quartale mit ganzen Monaten ein.

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sba/kad/news.de/dpa

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