Enttarnt durch Hammelsuppe: Gesicht verätzt! Frau will ermordeten Ehemann mit Liebhaber ersetzen

Es ist eine Geschichte, die ihresgleichen sucht! Eine Frau aus Indien brachte zuerst ihren Ehemann um und verätzte anschließend das Gesicht ihres Liebhabers, um ihn als ihren toten Mann auszugeben. Doch ein Detail ließ den Plan auffliegen!

Einem mörderischen Paar wurden die Essgewohnheiten des Mannes zum Verhängnis. Bild: Fotolia/Ezume Images

Ein ausgefeilter mutmaßlicher Mord einer indischen Frau an ihrem Ehemann ist aufgeflogen, weil ihr Liebhaber den Getöteten beim Essen nicht imitieren konnte. Die 34-jährige Krankenschwester soll ihrem Liebhaber mit Säure das Gesicht entstellt und ihn als ihren getöteten Mann ausgegeben haben, wie der Polizeichef des Bezirks Nagarkurnool im Süden Indiens, Kamleswar Shingvenar, am Mittwoch auf Nachfrage erklärte.

Hammelsuppe wird Paar zum Verhängnis - Mord in Indien aufgeflogen

Die Familie des Ehemanns meldete sich aber bei der Polizei, als ihr angeblicher Angehöriger im Krankenhaus Hammelsuppe mit der Begründung ablehnte, er sei Vegetarier. Der Ehemann hatte nach Angaben seiner Familie gerne Fleisch gegessen. Schon Körpergröße und -bau des Patienten hätten sie misstrauisch gemacht.

Frau tötet Ehemann und setzt Liebhaber als Double ein

Das Liebespaar hatte den Ehemann der Polizei zufolge mutmaßlich betäubt und dann zu Tode geprügelt. Anschließend sollen sie sein Gesicht mit Säure entstellt, die Leiche in einen Wald gebracht und verbrannt haben. Dann entstellte die Krankenschwester offenbar mit einem Gemisch aus Säure und Benzin auch das Gesicht des Liebhabers und behauptete, vier Unbekannte hätten ihren Mann angegriffen.

Mord geschah nach Filmvorbild

Die Frau wurde verhaftet. Auch der Liebhaber komme nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus in Gewahrsam, sagte Shingvenar. Die Tat geschah bereits am 27. November, der Fall kam aber jetzt erst ans Licht und sorgte am Mittwoch für Aufsehen in indischen Medien. Diese berichteten, die Frau habe die Idee für das Verbrechen vom Lokalfilm "Yevadu". Darin gibt eine plastische Chirurgin einem verletzten jungen Mann per Operation das Gesicht ihres toten Sohns.

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mag/loc/news.de/dpa

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