Geminiden Dezember 2017: Wunschkonzert! Tausende Sternschnuppen regnen über Deutschland

Eine der letzten Sternschnuppennächte des Jahres verzaubert den Dezember. Die Geminiden erreichen in dieser Woche ihren Höhepunkt. Wann Sie die Sternschnuppen am besten sehen können, lesen Sie hier.

Vom 12. zum 13. Dezember 2017 hageln Hunderte Sternschnuppen auf die Erde. Bild: dpa

In dieser Woche wartet ein Himmelsspektakel auf Sternschnuppen-Fans. Die Geminiden erreichen ihr Maximum.

Geminiden im Dezember 2017: 120 Sternschnuppen sichtbar

In der Nacht zum 13. Dezember erreicht der Meteorstrom der Geminiden seinen Höhepunkt. Dann sollen pro Stunde bis zu 120 leuchtende Kugeln am Himmel zu sehen sein. Die Meteore scheinen dem Sternbild Zwilling zu entspringen. Daher auch ihr Name.

Die Beobachtung dürfte nicht schwierig sein: "Man muss nur einen dunklen Ort aufsuchen", sagte Sirko Molau von der Vereinigung der Sternfreunde, die ihren Sitz im südhessischen Heppenheim an der Bergstraße hat. "Wenn die Sicht zum Himmel frei ist, reicht das aus." Die Sternschnuppen seien auch die gesamte Nacht zu beobachten. "Da kann man gleich noch oben schauen, wenn es dunkel geworden ist."

Trübe Aussichten? Wettervorhersage für Sternschnuppennacht im Dezember

"In Deutschland liegen die Chancen für einen Blick bei über 50 Prozent", sagte der Meteorologe Robert Hausen vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach am Montag. "Es gibt immer wieder Wolkenlücken und nur vereinzelte Schauer."

Im Ausland seien die Aussichten im Landesinneren von Spanien und Portugal gut, auch in Südfrankreich und Südosteuropa. Schlechteres Wetter wird vorhergesagt etwa für Finnland, Westrussland, Polen, Slowenien und Italien. Die Geminiden scheinen dem Sternbild Zwillinge zu entströmen und schießen in alle Richtungen.

Ursiden im Dezember: Der letzte Meteorschauer des Jahres

Wer beim Geminiden-Maximum leider kein Glück hat, muss jedoch nicht traurig sein. Denn eine Sternschnuppennacht steht in diesem Jahr noch aus: Die Ursiden. Das Maximum dieser Sternschnuppen wird in der Nacht vom 20. auf 21. Dezember erwartet. Allerdings wird mit nur zehn Meteoren pro Stunde gerechnet.

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bua/kns/news.de/dpa

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