Wetter Dezember 2017 aktuell: Wetter am 2. Advent: Es drohen Neuschnee und Glatteis

Das erste Advent-Wochenende hat Deutschland vielerorts den ersten Schnee gebracht. Die Woche ging dann allerdings überraschend mild weiter. Kommt am 2. Advent der Winter zurück? Der Wetterdienst prophezeit Glatteis, Schnee und Chaos auf den Straßen.

Vorsicht vor Glatteis: Am Wochenende des 2. Advent droht Glätte, verbunden mit Verkehrschaos. Bild: Armin Weigel / picture alliance / dpa

Während nach einem frostigen ersten Advent-Wochenende eine Matsch-Woche mit viel Regen und stellenweise glatten Straßen Einzug hielt, rollt nun erneut eine Kaltfront auf Deutschland zu und verspricht auch zum 2. Advent ein winterliches Wochenende. Doch ist auch mit Schnee zu rechnen? Die Wettervorhersage für die nächsten Tage lesen Sie hier.

Wetteraktuell: Wetterdienst warnt vor glatten Straßen - Schnee am Wochenende

Autofahrer müssen sich am Freitag fast überall in Deutschland auf rutschige Straßen einstellen. Vor allem im Bergland erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) gefährlichen Frost und Schneefälle. "Wer zu Hause bleiben kann, sollte zu Hause bleiben - oder sich für seine Fahrt zur Arbeit viel Zeit nehmen", warnte ein DWD-Meteorologe am Donnerstag in Offenbach. Die Schneefallgrenze liegt den Angaben zufolge örtlich bei nur 200 Metern.

Während am Freitag in den tiefen Lagen nur rund zwei bis drei Zentimeter Neuschnee fallen, schneit es in den Alpen und den Mittelgebirgen längere Zeit. Dabei pendeln die Temperaturen um den Gefrierpunkt. Nur an der Nordsee werden fünf bis acht Grad erreicht. Dort regnet es hauptsächlich.

Auch am bevorstehenden Wochenende bleibt es winterlich. Dabei fällt immer wieder Schnee oder Nieselregen, der auf dem kalten Boden frieren kann. Nachts wird es mit bis zu minus sechs Grad kalt. Dazu bläst ein starker bis stürmischer Wind. Auf den Bergen gibt es orkanartige Böen. Ursache für das turbulente Wetter ist Sturmtief "Walter", das polare Meeresluft nach Deutschland strömen lässt.

Wintersportler jubilieren: Wetterdienst erwartet zum Wochenende kräftig Neuschnee

Wintersportler können sich am zweiten Adventswochenende in Deutschland auf ordentlich Neuschnee freuen. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, werden in den Alpen bis zu 20 Zentimeter erwartet. Auch im Schwarzwald, dem Sauerland, dem Harz und dem Thüringer Wald schneit es kräftig. Dort kommen zwischen zehn und 15 Zentimeter hinzu. "Am Sonntag zieht ein richtig großes Schneefallgebiet über Deutschland hinweg", sagte eine DWD-Meteorologin am Freitag in Offenbach.

Doch auf dessen Rückseite fließt mildere Luft nach Mitteleuropa. Die Folge: Spätestens am Sonntagnachmittag setzt wieder Tauwetter ein, das die weiße Pracht rasch zusammenschmelzen lässt. Dabei steigt vor allem in den Flusstälern die Temperatur auf bis zu sechs Grad. Am Montag werden am Oberrhein sogar schon wieder milde elf Grad erreicht. Der Wind bleibt aber weiterhin kräftig.

Das Wetter am zweiten Advent-Wochenende schwankt zwischen Regen und Schnee. Bild: fotolia.de/Sergey Nivens

Sonnenschein und Sturm! Wettervorhersage aktuell am Donnerstag, 7.12.2017

Am Donnerstag sind die Temperaturen zunächst noch äußerst mild. Mit Sonnenschein ist allerdings nur im Osten und Süden Deutschlands zu rechnen. Im Norden und Westen der Republik hingegen wird die Freude über die milden Temperaturen von dichten Wolkendecken getrübt. Hier kann es zudem gegen Abend zu Schauern kommen, während es im Rest des Landes trocken bleibt. Das macht sich auch an den Temperaturen bemerkbar. Im Breisgau wird es laut "wetter.de" bis zu 12 Grad Celsius warm, im Bayerischen Wald liegen die Temperaturen bei zwei Grad, an Saale und Ruhr wird es bis zu sieben Grad warm. Am Alpenrand ist mit leichtem Fön zu rechnen während im Norden und Westen starker Wind weht. An der Küste und in den Bergen muss man sich auf Sturmböen einstellen. Auf dem Brocken sind Orkanböen möglich.

Wettervorhersage für Freitag, 8.12.2017 - Schnee, Graupelgewitter und Sturmböen

Am Freitag regnet es im Nordwesten und Südosten. In den Mittelgebirgen sinkt die Schneefallgrenze auf 400 Meter. Im Allgäu regnet es. Die Schneefallgrenze liegt bei 1000 Metern. Der Wind ist frisch, im Südwesten und Osten sowie an den Küsten sind Sturmböen möglich. Im Tagesverlauf stauen sich Wolken am Alpenrand, wo es dann bis in das Flachland Schneeregen und Schnee gibt. Sonst kommt es immer wieder zu Schauern, die sich an vielen Orten mit Schnee vermischt. An den Küsten sind Graupelgewitter möglich, auch mit starkem Wind bis Sturmböen ist zu rechnen. In Lagen von 700 bis 1000 Meter ist Dauerfrost zu erwarten. Die Temperaturen liegen bei zwei bis acht Grad.

Wetter-Prognose für den 2. Advent in Deutschland: Schneefall bei kalten Temperaturen

Am Wochenende wechseln sich Sonne, Wolken und Schneeregen ab. Vereinzelt sind auch Wintergewitter möglich, berichtet "wetteronline.de". Nur im Südwesten wird es vornehmlich trocken bleiben. Im Norden ist wieder mit viel Wind zu rechnen. Die Temperaturen sinken und liegen bei nur noch ein bis vier Grad. Am zweiten Advent ziehen dichte Wolkenfelder über Deutschland, nur ab und zu zeigt sich die Sonne. Am Nachmittag ist vor allem im Westen mit Schneefall zu rechnen.

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gea/kad/news.de

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