Feuerdrama in Bergkamen: 31 Verletzte bei Brand in Mehrfamilienhaus - Polizei sucht Zeugen!

In der Nacht zum Freitag kam es im nordrhein-westfälischen Bergkamen zu einem verheerenden Brand in einem Mehrfamilienhaus. 31 Menschen wurden bei dem Feuerdrama verletzt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus und sucht nun dringend nach Zeugen.

Bei einem Brand in einem Haus in Bergkamen (NRW) sind etwa 31 Menschen verletzt worden. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. (Symbolbild) Bild: Fotolia / mhp

Bei einem Brand in einem Haus in Nordrhein-Westfalen sind etwa 31 Menschen verletzt worden, sieben von ihnen lebensgefährlich. Einige erlitten schwere Rauchgasvergiftungen, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte.

Bergkamen: 31 Verletzte nach Brand in Mehrfamilienhaus "In der Schlenke"

Das Feuer war in der Nacht zu Freitag in Bergkamen in der Straße "In der Schlenke" ausgebrochen - die Polizei geht von Brandstiftung aus. Im Flur sollen Reifen gebrannt haben. Die Feuerwehr war zunächst wegen eines brennenden Autos zu dem Haus gerufen worden, entdeckte dann aber einen weiteren Brandherd im Flur des Gebäudes.

Um was für ein Gebäude es sich genau handelte, war zunächst unklar. Die Polizei sprach von einem Mehrfamilienhaus, die Feuerwehr von einem Firmengebäude. Darin sollen den Angaben zufolge aber Menschen gewohnt haben. Das Haus befindet sich in einem Gewerbegebiet. Der WDR berichtete, dass Menschen mit Leitern vom Dach des brennenden Hauses gerettet wurden.

Zeugen gesucht: Polizei geht von Brandstiftung aus

Wie das Nachrichtenportal "Der Westen" online berichtet, waren in der Nacht rund 180 Einsatzkräfte im Einsatz. Die Polizei Dortmund ermittelt nun wegen schwerer Brandstiftung. "Die Brandumstände und die Tatsache, dass es zwei unterschiedliche Brandherde gab, lassen diesen Schluss zu", erklärte ein Sprecher der Dortmunder Polizei gegenüber dem Portal.

Die Polizei sucht nun dringend nach Zeugen: Wer etwas Auffälliges beobachtet hat oder sonstige Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Nummer 0231 / 132 7441 zu melden.

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sba/gea/news.de/dpa

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