Missbrauchs-Skandal in Kirche: 60-Jähriger soll Teenagerin (14) im Beichtstuhl vergewaltigt haben

Ein 60-Jähriger muss sich in Düsseldorf vor Gericht verantworten, weil er eine 14-Jährige in einen Beichtstuhl gezogen und dort vergewaltigt haben soll. Dabei ist der Angeklagte kein Unbekannter.

Ein 60-Jähriger soll eine 14-Jährige in einem Beichtstuhl vergewaltigt haben. Bild: dpa

Hat sich ein 63-Jähriger an einer 14-Jährigen in einem Beichtstuhl vergangen? Dieser Frage geht aktuell das Düsseldorfer Landgericht nach. Der Mann ist vorbelastet. Wie "focus.de" berichtet, wurde er bereits einmal zu einer eineinhalb-jährigen Haftstrafe wegen sechsfachen Missbrauchs verurteilt worden. Nun soll er in einer Kirche über die Teenagerin hergefallen sein.

Opfer lernt Täter über Chat kennen

Sie lernten sich über die Chat-Plattform für Jugendliche, "Knuddels", kennen, eine Woche lang schrieben sich das Mädchen und der 60-Jährige immer wieder Nachrichten. Schließlich schickte er ihr unsittliche Bilder und möchte auch welche von ihr. Schließlich kam es zu einem Treffen in der Neusser City. Die 14-Jährige machte den Vorschlag, in die Kirche zu gehen. Gegenüber dem "Focus" gibt die Anwältin des Mädchens an: "Dort fühlte sie sich sicher. Sie glaubte nicht, dass ihr hier etwas passieren könnte."

60-Jähriger zog Mädchen in Beichtstuhl und hat sie dort wohl vergewaltigt

Der 60-Jährige gab dort vor, den Beichtstuhl besichtigen zu wollen und zog das Mädchen mit hinein. Dort fiel er dann über die sich Wehrende her. Weil sie sich schämte, ging die 14-Jährige zunächst nicht zur Polizei. Doch ihr Vater entdeckte schließlich den Chat seiner Tochter mit dem Täter und alarmierte die Beamten. Das Urteil wird in Kürze erwartet.

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gea/mag/news.de

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