Sternschnuppen im Dezember 2017: Gigantischer Supervollmond und Geminiden kurz vor Weihnachten

Der Nachthimmel lässt den Dezember erstrahlen. Hobbyastronomen dürfen sich auf zahlreiche Highlights freuen. Zwei Sternschnuppenströme, die Plejaden, der größte Supermond des Jahres und die längste Nacht des Jahres erwarten Sie.

Im Dezember verzaubern die Geminiden den Himmel. Bild: dpa

Helle Planeten sind am Abendhimmel im Dezember leider nicht zu finden. Dafür können sich Hobbyastronomen auf den Meteorstrom der Geminiden freuen, die längste Nacht des Jahres und die Plejaden.

Sternschnuppen im Dezember 2017: Geminidien und Ursiden lassen Wünsche wahr werden

Im Dezember sind gleich zwei Meteorströme am Himmel zu sehen. Vom 5. bis zum 15 Dezember 2017 sind die Geminiden sichtbar. Das Maximum ist in diesem Jahr in der Nacht vom 12. zum 13. Dezember. Dann kann man bis zu 120 Sternschnuppen pro Stunde am Nachthimmel sehen. Die Meteore scheinen dem Sternbild Zwilling zu entspringen. Daher auch ihr Name. Die beste Beobachtungszeit sind übrigens die Stunden um Mitternacht.

Direkt an den Strom der Geminiden schließen sich die Ursiden an. Sie flammen vom 15. bis zum 24. Dezember auf. Man kann sie die ganze Nacht beobachten. In der Nacht vom 20. auf den 21. erreicht dieser Meteorstrom sein Maximum. Leider ist er nicht so ergiebig wie die Geminiden. Pro Stunde können lediglich zehn Sternschnuppen beobachtet werden.

Vollmond am 03.12.2017: So hell strahlt der Frostmond

Bereits am ersten Adventssonntag erreicht der Erdtrabant seine Vollmondphase. Übrigens erreicht er mit 357.490 Kilometer Entfernung seinen erdnächsten Punkt. Der Supervollmond im Dezember ist daher der größte des ganzen Jahres.

Jeder Vollmond hat übrigens seinen ganz eigenen Namen. Der Mond im Dezember heißt beispielsweise Eichenmond, kalter Mond oder auch Frostmond. Ob der Mond in diesem Jahr etwa der Vorbote eines eiskalten Winters sein wird?

Plejaden im Dezember: Sternhaufen mit bloßem Auge sichtbar

Einen traumhaften Anblick liefern die Plejaden im Dezember. Dieser Sternhaufen ist im Sternbild Stier zu finden. Sie stellen die sieben Töchter des Atlas und der Plejone dar. Rund 400 Lichtjahre trennen uns von den Plejadensternen, von denen nur die hellsten, heißesten und bläulich leuchtenden mit bloßem Auge zu sehen sind. Im Fernglas sieht man dutzende funkelnde Lichtpünktchen in den Plejaden - ein beeindruckendes Himmelsobjekt.

Wintersonnenwende am 21.12.2017 markiert kalendarischen Winteranfang

Im Dezember erwartet uns übrigens die längste Nacht des Jahres vom 21. auf den 22. Dezember 2017. In Hamburg dauert sie 16 Stunden und 33 Minuten, in Berlin dagegen nur 16 Stunden und 22 Minuten, in Leipzig 16 Stunden und neun Minuten und in München 15 Stunden und 40 Minuten.

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bua/kns/news.de/dpa

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