15.11.2017, 13.06 Uhr

Kindesmisshandlung in den USA: Er dachte, er wäre schwul! Mann foltert Jungen (8) zu Tode

Ein besonders widerwärtiger Fall von Kindesmisshandlung mit Todesfolge wird aktuell vor einem Gericht in Los Angeles verhandelt. Ein Mann soll einen Achtjährigen umgebracht haben. Der Grund dafür schockiert.

Ein 37-jähriger Mann soll den achtjährigen Sohn seiner Freundin zu Tode gefoltert haben (Symbolbild). Bild: Patrick Pleul/dpa

Mit Schädelfrakturen, gebrochenen Rippen und völlig unterernährt fanden die Ermittler den achtjährigen Gabriel tot im Haus seiner Eltern. Schon zu Beginn deutete alles auf ein Verbrechen hin. Nun steht der mutmaßliche Täter vor Gericht

Er dachte, er wäre schwul! Mann foltert Achtjährigen zu Tode

Der 37-jährige Isauro A. wird laut einem Bericht von "ABC" beschuldigt, den achtjährigen Sohn seiner Freundin so lange misshandelt zu haben, bis er an seinen Verletzungen starb. Der Mann habe das Kind regelmäßig mit einer Socke geknebelt, an Armen und Beinen gefesselt und mit einer Kapuze über dem Kopf in seinem Zimmer eingesperrt. Zudem soll er das Kind regelmäßig verprügelt haben. Vor Gericht gab er dafür einen überraschenden Grund an: Er habe den Achtjährigen nur deswegen gefoltert, weil er glaubte, dass das Kind schwul sei.

Mutmaßlicher Kindermörder spricht von "Unfall"

Die Obduktion des Jungen brachte schließlich Erschreckendes zu Tage: Das Kind erlitt Verbrennungen, Schädelfrakturen und gebrochene Rippen, zudem fanden die Mediziner acht Kugeln aus einem Luftgewehr im Körper des Achtjährigen. Der Anwalt des Angeklagten sprach vor Gericht von einem Unfall. Der Mann habe einen Wutanfall gehabt, den er nicht kontrollieren konnte. Der Tod des Jungen sei nicht beabsichtigt gewesen. Auch die Mutter des Kindes steht wegen Mordes vor Gericht.

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jat/rut/news.de

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