Toro de Jubilo: Mit Fackeln aus Pech - Tierquäler zünden lebenden Stier an!

Es ist eine ekelhafte Tradition! Beim "Freudentag des Stieres" wird in Medinaceli ein lebender Stier mit Fackeln aus Pech angezündet und durch die Menge getrieben. Das Publikum johlt begeistert.

Der brennende Stier ist Teil des "Toro de Jubilo". Bild: dpa

Es sind grausame Szenen, die sich beim jährlichen "Freudentag des Stieres" ("Toro de Jubilo") in Medinaceli abspielen. Am zweiten Wochenende im November wird dort seit dem 16. Jahrhundert ein abartiger Brauch zelebriert.

Es ist eine besonders abartige Stierhatz, die dann vor johlendem Publikum über die Bühne geht. Dazu wird ein Stier an einen Pfahl gezerrt, festgebunden, über seinen Hörnern Pech-Fackeln positioniert - und dann ANGEZÜNDET.

Mit Fackeln aus Pech - Tierquäler zünden lebenden Stier an!

Dann wird der Stier losgelassen, jagt durch die Arena, versucht panisch, sich des Feuers zu entledigen. Nach der Tortur muss der Stier auf jeden Fall sein Leben lassen. Sein Tod und das anschließende Festmahl ist Teil der Siesta-Tradition.

Traditionalisten verteidigen den Brauch damit, dass der Stier zuvor mit Lehm eingerieben wird, um ihn vor Verbrennungen zu schützen. Tierschützer können da nur mit dem Kopf schütteln. Sie weisen darauf hin, dass die Stiere durch das Schmelzen des besonders sensiblen Teils des Horninneren extreme Schmerzen ertragen müssten.

Der Stier wird an einen Pfahl gezerrt, festgebunden und über seinen Hörnern Pech-Fackeln positioniert. Bild: dpa

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rut/sba/news.de

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