Rundfunkbeitrag: GEZ-Schock! Diesen Haushalten drohen saftige Nachzahlungen

Für viele ist der monatliche GEZ-Beitrag ein notwendiges Übel. Doch bislang war es bestimmten Haushalten möglich, die Gebühr durch einen Trick zu umgehen. Allerdings drohen ihnen ab 2018 gehörige Nachzahlungen.

Vielen Haushalten drohen im kommenden Jahr hohe Nachforderungen beim Rundfunkbeitrag. Bild: Arno Burgi/dpa

Der Rundfunkbeitrag der Öffentlich-Rechtlichen hat in Deutschland einen schweren Stand. Viele Bürger beschweren sich, dass sie monatlich für etwas bezahlen müssen, dass sie im Zweifel gar nicht nutzen. Bislang gab es jedoch einen Trick, um den Zahlungen zu entgehen. Das soll ab dem kommenden Jahr jedoch nicht mehr möglich sein.

GEZ-Gebühr: Wohngemeinschaften drohen hohe Nachzahlungen

Besonders für Studenten ist der monatliche GEZ-Betrag von 17,50 Euro eine teure Ausgabe. Wer in einer WG wohnt, konnte sich die Kosten bislang teilen, schließlich ist pro Haushalt nur eine Person zahlungspflichtig. Durch eine Datenlücke bei der Gebühreneinzugszentrale konnten sich WG-Bewohner bislang jedoch auch ganz vor einer Zahlung drücken.

Datenlücke schützte WGs vor GEZ-Zahlungen

Falls der einzige Beitragszahler nach 2013 auszog und sich kein anderer WG-Bewohner bei der GEZ als neuer Zahler gemeldet hatte, konnte die Wohngemeinschaft quasi weiter auf Kosten des ehemaligen Beitragszahlers leben, da sie weiteren Zahlungsaufforderungen entging, berichtet die "Berliner Morgenpost". Das soll sich jetzt ändern.

Bundesweiter Meldedatenabgleich überführt GEZ-Sünder

Im neuen Jahr soll in Deutschland ein bundesweiter Meldedatenabgleich dafür sorgen, dass auch wirklich alle zahlungspflichtigen Haushalte erfasst werden. Wer bisher noch nicht angeschrieben wurde, könnte demnächst also Post erhalten und im Zweifel mit einer saftigen Nachzahlung konfrontiert werden. Zudem ist es der Gebührenzentrale auch möglich, Kunden gegen ihren Willen für den Rundfunkbeitrag anzumelden.

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jat/koj/news.de

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