04.11.2017, 13.58 Uhr

Markus Janista tot: Mysteriöser Tod des Sprayers "Canister" geklärt

Der Tod von Markus Janista, in der Sprayer-Szene als "Canister" bekannt, gab der Polizei wochenlang Rätsel auf. Nun wurde der Fall gelöst und seine Todesursache geklärt.

Markus Janista starb an einer Überdosis Kokain. Bild: Fotolia/ hit1912

Anfang August wird die Leiche von Markus Janista in einem Hotelzimmer in Frankfurt am Main gefunden. Die Todesursache von Sprayer "Canister" ist lange unklar, die Beamten standen vor einem Rätsel. Doch dieses wurde laut "Bild"-Zeitung nun endlich gelöst.

Markus Janista tot: Todesursache Sprayer "Canister"

Der 37-Jährige soll sich zu Tode gekokst haben. Bei der Obduktion können die Gerichtsmediziner keine äußere Gewalteinwirkung feststellen. Doch sein Tod war mehr als mysteriös. Demnach soll der 37-Jährige in der Nacht vor seinem Tod erst um 3 Uhr eingecheckt haben. Er hatte laut "Bild"-Informationen kein richtiges Gepäck dabei, sondern lediglich eine kleine Tasche.

Der mysteriöse Tod von Markus "Canister" Janista

Darin sollen sich Obst, eine Damenstrumpfhose, zwei kleine leere Schnapsflaschen und unzählige Knoblauchzehen befunden haben, wie ein Ermittler gegenüber der "Bild"-Zeitung erklärte. Selbst unter dem Leichnam fanden die Beamten Knoblauchzehen.

Markus Janista tot: "Canister" kokste sich zu Tode

Weil die Obduktion nichts ergab, wurde eine Blutuntersuchung angeordnet. Die Polizei wollte herausfinden, ob eine Vergiftung oder Drogen für den Tod von Markus Janista verantwortlich waren. Das "Canister" regelmäßig Kokain konsumierte, war laut "Bild"-Zeitung kein Geheimnis. Doch zuletzt dachte man, der Sprayer wäre clean.

Herzstillstand bei Sprayer "Canister" durch Kokain-Konsum

Eine Haaranalyse ergab laut "Bild"-Zeitung nun, dass Markus Janista an einer Überdosis Kokain gestorben ist. "Ob der 37-Jährige an zu reines Kokain geriet oder ob er sich mit der Menge verschätzte, können wir abschließend nicht mehr feststellen", so ein Ermittler gegenüber der "Bild". Das Kokain führte zu Kammerflimmern und Herzrhythmusstörungen, die im Herzstillstand endeten.

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fka/news.de

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