Von news.de-Redakteurin Anne Geyer - 04.11.2017, 07.30 Uhr

Die verfluchtesten Orte der Welt - Teil 2: Schaurig schön! Diese 5 Orte in Nordamerika sind verflucht

Es gibt Orte, an denen geht es einfach nicht mit rechten Dingen zu und wo Menschen von mysteriösen Gestalten und seltsamen Geräuschen berichten. Das sind die Geschichten der fünf gruseligsten Orte Nordamerikas.

An der Ohio University soll es spuken. Bild: fotolia.de/Sam Spiro

Ob man nun an Gespenster glaubt oder nicht: Manche Orte jagen einem einfach einen Schauer über den Rücken. Meist haben die Orte eine dunkle Vergangenheit - Schlösser und Friedhöfe zum Beispiel. Nummer eins unserer Liste war einst jedoch ein ganz normales Wohnhaus. Wir stellen im Folgenden die fünf gruseligsten Orte Nordamerikas vor, die angeblich verflucht sein sollen und an denen es spukt.

Screaming Tunnel in Kanada

Der Screaming Tunnel unweit der Niagara-Fälle in Kanada ist wohl der gruseligste Ort des ganzen Landes. Der Tunnel ist 38 Meter lang und fünf Meter hoch. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde er gebaut, um die Great-Western-Railway-Bahnstrecke zu unterqueren. Und in dem Tunnel soll sich Schreckliches ereignet haben. Denn angeblich wurde hier ein Mädchen vor über 100 Jahren qualvoll verbrannt. Wer um Mitternacht ein Streichholz an der Tunnelwand entfacht, soll noch heute ihre Schreie hören können. Der Grund: Der Geist des Mädchens soll sich vor dem Feuer immer noch entsetzlich fürchten. Deshalb soll ein eiskalter Windhauch die Flamme auch umgehend zum Erlöschen bringen.

Verbrannt wurde das Mädchen den Geschichten nach von ihrem eigenen Vater, als er und die Mutter des Mädchens in Scheidung lagen. In seiner Wut soll er seine Frau niedergeprügelt haben. Das Mädchen soll sich im Tunnel vor ihm versteckt haben. Als er das Kind aufspürte, übergoss er sie angeblich mit einer brennbaren Flüssigkeit und zündete sie dann mit einem Streichholz an. Eine andere Version der Geschichte mutet nicht weniger gruselig an. Demnach soll ein Mann das Mädchen in den Tunnel geschleppt und vergewaltigt haben. Danach verbrannte er das Mädchen, um seine Tat zu verschleiern.

Bachelor's Grove in Chicago - ein Friedhof voller Geister und paranormaler Phänomene

Nicht viel südlicher, dafür aber einige hundert Kilometer westlicher liegt ein Friedhof, der als der verfluchteste Friedhof Amerikas bekannt wurde. Unzählige Schauergeschichten ranken sich um den Ort. Denn in dem 1965 stillgelegten Wald-Friedhof wurden angeblich bereits mehr als 100 übernatürliche Phänomene bezeugt. Die Stilllegung wurde als letztes Mittel ergriffen, als Vandalen den Friedhof immer öfter verwüsteten und dadurch entweihten. In den 1970er Jahren sollen hier zudem Teufelsanbeter okkulte Praktiken durchgeführt haben. Seitdem wird von Geistern, roten Gespensterlichtern und sogar einem Farmhaus erzählt, das hier genauso schnell verschwindet wie es auftaucht.

Auf dem Friedhof entstand auch das wohl bekannteste Geisterbild, die "Madonna von Bachelor's Grove". Sie wurde des Nachts von Geisterjägern mit einer Infrarotkamera abgelichtet und soll des öfteren mit einem Baby auf dem Arm über den Friedhof wandeln. Auf dem berühmten Bild sitzt sie allerdings allein und scheinbar gedankenverloren auf einem Grabstein. Bei der Madonna, oder auch die "weiße Frau" genannt, soll es sich um den Geist einer Frau handeln, die hier neben ihrem Sohn begraben wurde.

Ohio University - die einzige Spuk-Universität der Welt

Auch in der Ohio University geht es nicht mit rechten Dingen zu. So soll man in den oberen Stockwerken Murmeln über den Boden rollen hören und auch seltsame Geräusche und Stimmen waren schon zu vernehmen. In den Schlafräumen der Studenten traten ebenfalls paranormale Aktivitäten in Erscheinung, bis sich mutige Studenten auf Ursachensuche begaben. Tatsächlich machten sie eine seltsame Entdeckung und begegneten angeblich einem Geist. Denn als sie auf einen Raum trafen, dessen Tür eigentlich immer abgeschlossen ist, diesmal aber weit offenstand, sahen sie eine Frau in einem historischen Kleid im Dunkeln am Schreibtisch sitzen. Doch die Studenten meinten später zu bezeugen, dass die Frau sogar über dem Stuhl schwebte und ein wenig durchsichtig erschien. Als die Gruppe mit Verstärkung zu dem Zimmer zurückkehrte, fanden sie den Raum wie gewohnt verschlossen vor.

Der ominöse Tod von Laura Bensek am 11. April 1993 war der Auslöser für eine Reihe unerklärlicher Phänomene. Laura war aus einem Fenster in der 4. Etage gefallen. Ein Student, der später in ihr Zimmer zog, berichtete, Laura gesehen zu haben. Auch ein komplettes Basketball-Team soll hier sein Unwesen treiben. Schnatternd, scherzend und Bälle dribbelnd sollen sie durch die Hallen ziehen. Der traurige Hintergrund: Bei einem tragischen Busunglück kam die Basketball-Mannschaft der Ohio University ums Leben.

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