28.10.2017, 13.37 Uhr

Wetter aktuell Oktober 2017: Orkan bedroht Großstädte - meiden Sie Wälder! HIER gibt es heute Unwetter

Nach dem verheerenden Sturmtief Xavier droht Deutschland bereits das nächste Unwetter. Mit "Herwart" wird in der Nacht zu Sonntag bereits der dritte Herbststurm des Jahres erwartet. Wo es besonders ungemütlich wird, erfahren Sie hier.

Spaziergänger sollten den Wald an diesem Wochenende meiden. Mit "Herwart" wird in der Nacht zu Sonntag bereits der dritte Herbststurm des Jahres erwartet. Sein volle Kraft dürfte er nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Deutschland im Laufe des Sonntagvormittags entfalten.

Wetter im Oktober 2017: Sturm, Kälte und Regen wüten ab Freitag über Deutschland

An der Nordsee und im höheren Bergland müsse sogar mit Orkanböen gerechnet werden, warnten die Meteorologen am Samstag. So werden an der Nordsee Windgeschwindigkeiten von 120 Kilometern in der Stunde erwartet. Im Westen und Südwesten hingegen ist die Sturmgefahr nach DWD-Angaben geringer. Ungemütlich kann es trotzdem werden: Landesweit wird mit schauerartigem und teilweise gewittrigem Regen gerechnet.

Zudem fallen die Temperaturen auf kühle 10 bis 16 Grad. In der Nacht kann das Thermometer sogar auf 2 Grad fallen. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1.000 Meter.

Unwetterwarnung: Schwere Sturmböen am Wochenende erwartet

Voraussichtlich fällt "Herwart" nicht ganz so stark aus wie"Xavier" Anfang Oktober. Das Fortschreiten des Herbstes könnte zudem dazu beitragen, dass er weniger zerstörerisch wirkt als sein Vorgänger: Die Bäume tragen weniger Laub als vor vier Wochen und bieten damit weniger Angriffsfläche. Vor allem im Norden und Osten Deutschlands sind Spaziergänge oder Frühsport im Wald dennoch gefährlich.Auf dem Brocken und Fichtelberg wehen diese laut DWD in Orkanstärke. Die aktuellen Warnungen finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Wetterdienstes.

Wettervorhersage aktuell: Es wird rostig - Temperaturen fallen auf 8 Grad

Im Vergleich zu Xavier, der Anfang Oktober mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 170 Kilometern pro Stunde mehrere Menschen tötete und den Bahnverkehr in Norddeutschland zum Erliegen brachte, werde das bevorstehende Wochenende "nicht so schlimm", sagte Meteorologe Martin Jonas. Zur Vorsicht bereitet sich die Deutsche Bahn aber auf Sturmeinsätze vor.

Das Personal werde verstärkt, Reparaturtrupps stünden bereit, sagte ein Bahnsprecher am Freitag. Etwaige Sturmschäden an Oberleitungen und umgestürzte Bäume im Gleisbett sollen schnellstmöglich beseitigt werden. Auch sei "der Einsatz mobiler Einsatztrupps mit Kettensägen" geplant, sagte der Sprecher.

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sba/kns/news.de/dpa

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