26.10.2017, 12.18 Uhr

Kindesmisshandlung in Brandenburg: Lebensgefahr! Vater soll Zweijährige schwer misshandelt haben

In Brandenburg kam es zu einem besonders schweren Fall von Kindesmisshandlung. Ein Vater soll seine zweijährige Tochter so schwer verletzt haben, dass sie noch immer in Lebensgefahr schwebt. Nicht das erste Mal, dass er gewalttätig wurde.

Ein Vater soll seine Tochter so schwer misshandelt haben, dass sie in Lebensgefahr schwebt (Symbolbild). Bild: Robert Hoetink/fotolia

Ein Vater soll seine zweieinhalb Jahre alte Tochter in seiner Wohnung in Eberswalde misshandelt und lebensgefährlich verletzt haben. Das Kind liegt im Krankenhaus und der 28-Jährige ist in Untersuchungshaft, wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) am Donnerstag bestätigte. Zuvor hatte die "Märkische Oderzeitung" berichtet.

Atemstillstand! Zweijährige nach Kindesmisshandlung in Lebensgefahr

Mehrere Male soll der Vater seine Tochter zwischen September und dem 10. Oktober misshandelt haben. An diesem Tag rief der 28-Jährige laut Staatsanwaltschaft gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin, die nicht die Mutter des Kindes ist, selbst den Notarzt. Das Mädchen hatte einen Atemstillstand erlitten.

Kindesmisshandlung in Eberswalde: Vater war schon vorher gewalttätig

Der Haftbefehl wurde den Angaben zufolge wegen der Schwere der Tat und wegen Fluchtgefahr erlassen. Der Beschuldigte sei bereits vorbestraft, unter anderem wegen Körperverletzung. Zuletzt sei er im Jahr 2015 wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis von einem Gericht verurteilt worden. Sollte er erneut verurteilt werden, drohen ihm mindestens drei Jahre Haft.

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jat/news.de/dpa

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