Hells Angels vs. United Tribunes: Rockermord in Leipzig! Tatvideo manipuliert?

Im Fall des getöteten Rockers auf der Eisenbahnstraße in Leipzig ist der Prozess fortgesetzt worden. Am Dienstag wurde ein wichtiger Zeuge verhört. Doch es gibt Zweifel am Wahrheitsgehalt seiner Aussagen.

Bei einer Schießerei in Leipzig wurde ein 27-Jähriger getötet. Mehrere Hells Angels stehen vor Gericht. Bild: Sebastian Willnow/dpa

Im Juni 2016 starb der 27-jährige United-Tribunes-Anhänger Veysel A. bei einer Schießerei auf der Eisenbahnstraße in Leipzig. Rocker vom verfeindeten Motorrad-Club Hells Angels waren in die Stadt gekommen, um ihren Gebietsanspruch durchzusetzen. Und das mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln.

Rockermord in Leipzig: Wurde das Tatvideo manipuliert?

Am Dienstag wurde nun ein wichtiger Zeuge vor Gericht vernommen. Der 25-Jährige war angeblich zufällig in der Nähe, bevor die tödlichen Schüsse fielen. Die Schießerei hielt der Mann auf Video fest, später gelangten die Aufnahmen ins Internet. Wie "Bild" online berichtet, sagte er aus, dass er die Bilder nicht selbst ins Netz gestellt, sondern lediglich an Freunde verschickt haben soll. Allerdings könne er sich nicht erinnern, an wen genau. Eine wichtige Frage, schließlich behauptet die Verteidigung, dass das Video manipuliert sei. Der Prozess wird am Mittwoch fortgesetzt.

Erfahren Sie mehr: Todesschüsse in Leipzig – Tod im Rockermilieu - Vier Hells Angels stehen vor Gericht.

FOTOS: Hells Angels und Bandidos Kriminelle Rockerclubs in Deutschland

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jat/loc/news.de

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