Radioaktivität in Deutschland: Erhöhte Strahlung gemessen! Was ist passiert?

In Teilen Europas sind erhöhte Radioaktivitätswerte gemessen worden. Auch in Deutschland haben die Messgeräte reagiert. Doch was ist passiert? Woher stammt die Strahlung?

Ist Deutschland radioaktiv verseucht? Bild: dpa

Auch in Deutschland sind wie anderswo in Europa leicht erhöhte Radioaktivitätswerte gemessen worden. Die Spuren des Stoffes Ruthenium-106 (Ru-106) seien im sächsischen Görlitz festgestellt worden, teilte das Bundesamts für Strahlenschutz am Mittwoch auf Anfrage mit. Es gebe keinerlei Gesundheitsgefahr.

Stammt die Radioaktivität aus der Ukraine?

Die Ursache für die erhöhten Radioaktivitätswerte an mehreren europäischen Messstellen ist weiterhin unbekannt. "Wo das herkommt, können wir noch nicht sagen", sagte ein Sprecher. Möglich seien Quellen im Bereich Ukraine oder Südrussland.

Am Vortag hatte das Amt mitgeteilt, dass in mehreren Orten in Europa in den vergangenen Tagen geringe Mengen an Ruthenium-106 gemessen worden seien. Betroffen war unter anderem Österreich, aber nicht Deutschland. Ein Unfall in einem Atomkraftwerk sei als Ursache ausgeschlossen. Ruthenium-106 wird demnach unter anderem für die Krebstherapie und in der Stromversorgung von Satelliten eingesetzt.

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bua/news.de/dpa

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