Giftspinne auf dem Vormarsch: Spinnenplage befürchtet! Dieser Achtbeiner ist EXTREM gefährlich

Die sinkenden Temperaturen sorgen dafür, dass in Wohnungen immer öfter unerwünschte "Hausgäste" auftauchen. Besonders für Leute mit Spinnenphobie könnte dieser Herbst ein Albtraum werden.

Der Ammen-Dornfinger ist auch für Menschen gefährlich. Bild: Patrick Pleul/dpa

Nachdem es draußen deutlich kälter geworden ist, suchen immer mehr Insekten und Gliederfüßer Schutz in Wohnungen. Doch besonders für deren Bewohner kann dies schnell zur Plage werden. Besonders in diesem Jahr könnte uns eine echte Spinneninvasion bevorstehen.

Feuchtwarmes Klima fördert Vermehrung der Hauswinkelspinne

Das feuchtwarme Klima in diesem Jahr ist den rund 1.000 in Deutschland lebenden Spinnenarten gut bekommen. Vor allem die Hauswinkelspinne hat sich in diesem Sommer kräftig vermehrt. Obwohl sie grundsätzlich ungefährlich ist, kann sie durch ihre teils enorme Größe jedoch gerade bei Menschen mit Spinnenangst schnell zu Panikattacken führen. Doch noch ein weiteres Krabbeltier treibt aktuell sein Unwesen.

Vorsicht, giftig! Ammen-Dornfinger auf dem Vormarsch

Auch der Ammen-Dornfinger profitierte in diesem Jahr von den klimatischen Bedingungen. Er gilt als eine der wenigen Spinnenarten Europas, die auch dem Menschen gefährlich werden können. Mit ihrem Biss können sie die menschliche Haut durchdringen und ein Gift absondern, das zunächst ein Brennen und Jucken wie bei einem Wespenstich auslöst. In schlimmen Fällen droht sogar Schwindel, Erbrechen und Kreislaufversagen. Nach bis zu 30 Stunden klingen die Symptome ab, bislang sind keine Todesfälle bekannt: Glück für Arachnophobiker: Der Ammen-Dornfinger hält sich vorwiegend im Freien auf.

Erfahren Sie mehr: Spinnen in Deutschland 2017 – Nach Hauswinkelspinne - DIESE deutsche Spinne ist giftig!

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jat/loc/news.de

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