Horror-Unfall nahe Hannover: Nach Alkoholfahrt: Drei Kinder schweben in Lebensgefahr

Dramatische Szenen haben sich auf der Kreisstraße 252 nahe Hannover abgespielt. Ein betrunkener Skoda-Fahrer wickelte sein Auto am Samstagabend um einen Baum. Alle fünf Insassen werden schwer verletzt. Darunter drei Jugendliche, die nun in Lebensgefahr schweben.

Nahe Hannover hat sich ein tragischer Unfall ereignet. Bild: dpa (Symbolbild)

Ein 31 Jahre alter Skoda-Fahrer hat sich unter Alkoholeinfluss ans Steuer gesetzt und einen folgenschweren Unfall gebaut. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, ereignete sich der Unfall auf der Kreisstraße 252 nahe Hannover. Der Fahrer und vier weitere Insassen wurden schwer verletzt, als der 31-jährige Suff-Fahrer den Skoda gegen einen Baum steuerte.

Alkohol-Unfall nahe Hannover

Darunter vier Kinder im Alter von 12, 14, 14 und 15 Jahren. Drei von ihnen schweben laut "Bild" in Lebensgefahr. Rettungswagen brachten die Verletzten in nahegelegene Krankenhäuser. Laut der Polizei hatte der Unfallverursacher einen Blutalkoholwert von 2,77 Promille und trug keinen Führerschein bei sich.

Gegen den Skoda-Fahrer wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung und Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

Gefahr von Alkohol am Steuer

Wer alkoholisiert ein Fahrzeug führt, hat ein verlangsamtes Reaktionsvermögen, verringerte Aufmerksamkeit sowie eine schlechtere Sehleistung. Gefahren werden mit großer Wahrscheinlichkeit zu spät erkannt. Zudem steigt nach dem Alkoholkonsum die Risikobereitschaft.

Bußgelder bei Alkohol am Steuer

Laut Straßenverkehrsgesetz (StVG) gilt Alkohol am Steuer ab einer Grenze von 0,5 Promille als Verkehrsordnungswidrigkeit. Wer diese Promillegrenze bei einer Verkehrskontrolle übersteigt, muss nach aktuellem Bußgeldkatalog mit zwei Punkten, 500 Euro Bußgeld und einem Monat Fahrverbot rechnen. Liegt allerdings bereits ein Alkoholverstoß vor, ändert sich die Höhe des Bußgeldes und die Dauer des Fahrverbotes. Übersteigt die Blutalkoholkonzentration zudem den Wert von 1,1 Promille, ändern sich die Bußgelder ebenfalls.

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fka/news.de

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