Missbrauchsskandal in Hamm: Kinderfänger suchte im Schwimmbad nach kleinen Mädchen

Ein Kinderfänger soll in Hamm in Nordrhein-Westfalen sein Unwesen getrieben haben, nun wurde Anklage gegen Carsten L. erhoben. Ihm wird vorgeworfen in seinem Haus ein Verlies gebaut und mehrere Kinder belästigt zu haben.

Ein Mädchen, dass er in einen Wagen gezerrt hatte, konnte sich befreien. Bild: Fotolia/ artit

Carsten L. aus Hamm wird Freiheitsberaubung, versuchter Kindesmissbrauch und der tatsächliche Missbrauch einer 14 Jahre alten Schülerin vorgeworfen. Im Freibad Maximare in Hamm soll er sich an dem Mädchen vergangen haben.

Kinderfänger trieb im Schwimmbad sein Unwesen

Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, war der 34-Jährige im Mai diesen Jahres festgenommen wurden, weil eine Schwimmmeisterin bemerkt hatte, dass er im Wittener Freizeitbad Heveney ein junges Mädchen angefasst hatte. Seine DNA wurde daraufhin überprüft und ergab zudem einen Treffer bei dem Missbrauchsfall im Freibad in Hamm.

Wollte der Kinderfänger Mädchen in ein Verlies sperren?

Zudem konnte so auch die versuchte Kindesentführung nachgewiesen werden. Wie die "Bild"-Zeitung schreibt, war die DNA von Carsten L. an einem Klebeband zu finden, mit dem ein neun Jahre altes Mädchen aus Hessen gefesselt worden war, nachdem es in ein Auto gezerrt wurde. Das Kind konnte sich glücklicherweise befreien.

Während der Ermittlungen entdeckten die Beamten im Haus von Carsten L. in Bad Sassendorf eine Art Verlies. Die Polizei vermutet, dass die Mädchen dorthin verschleppt werden sollten. Tatsächlich konnte nicht nachgewiesen werden, dass jemals ein Mensch dort eingesperrt war.

Der Angeklagte weist die Vorwürfe zurück und bestreitet, den Kindern jemals etwas angetan zu haben.

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fka/bua/news.de

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