Winterwetter-Prognosen 2017/2018: Erwartet uns der frostigste Winter seit 100 Jahren?

Vom Sommer dürfen wir uns wohl aktuell verabschieden. Es scheint, als sei es vorbei mit Sonne und Wärme. Der Schmuddelherbst hält Einzug. Doch was erwartet uns im Winter? Weiße Weihnachten? Schneemassen in den Skigebieten? Oder doch wieder mildes und matschiges Wetter?

Was hält die Langzeitprognose für Winteraussichten bereit? Bild: dpa

Der Sommer ist gerade vorbei, da beschäftigen sich die Meterologen schon wieder mit der Prognose für das Winterwetter. Während die einen sagen, dass uns der kälteste Winter seit 100 Jahren bevorsteht, sehen andere einen warmen Winter im Anmarsch.

Wettervorhersage für den Winter 2017

Noch hoffen wir alle mit einer positiven Wettervorhersage für den Oktober. Der "goldene Oktober" soll es werden. Mit viel Sonne und den letzten warmen Temperaturen. Denn der Winter 2017/2018 ist schon mit großen Schritten im Anmarsch. Schnee, Kälte, Sonne - fast alles ist in der Prognose für das Winterwetter 2017/2018 vertreten. Das hält die Wettervorhersage für den Winter 2017/2018 für uns bereit.

FOTOS: Kältewelle 2017 in Deutschland Die frostigsten Bilder des Winters
zurück Weiter Der Winter 2016/17 hat Deutschland fest im Griff. Schnee, Frost und Kälte verwandelten viele Teile der Republik in Eislandschaften. (Foto) Foto: dpa/Frank Rumpenhorst Kamera

Wetter im Winter 2017/2018 mit eisigen Temperaturen und viel Schnee?

Britische Klimaforscher prophezeien einen Jahrhundertwinter. Das würde heißen, die Seen frieren allesamt zu, wir haben dauerhafte Minusgrade. Zuletzt war es so eisig im Winter 1962/1963, mit einer durchschnittlichen Temperatur von minus 5,5 Grad. Doch schauen wir uns an, was in den letzten Jahren als eisig empfunden wurde, finden wir durchschnittliche Temperaturen von minus 0,6 oder minus 1,3 Grad wieder. Geradezu muggelig.

Sonnenflecken bestimmen Wettervorhersage für Winter 2017/2018

Möglich scheinen laut einer Wetterprognose eisige Wetterphasen, die allerdings dann wieder von sonnigen Phasen unterbrochen werden. Zurückzuführen ist das Phänomen auf die Sonnenflecken, wie russische Forscher herausgefunden haben. Für einen eisigen Winter 2017/2018 braucht es ein Sonnenflecken-Minimum. Doch das wird erst für 2019/2020 erwartet. Da es auf das Sonnenflecken-Minimum hingeht, könnten uns also tatsächlich kalte Temperaturen erwarten.

Passend dazu: Die Sonne auf Sparflamme - ab 2030 ist Frieren angesagt!

Prognose für den Winter 2017/2018

In den Jahren, wo es tatsächlich eisig und kalt im Winter war, war in der vorangegangen Monaten folgendes zu erkennen: März, Mai, Juni und September waren ungewöhnlich kalt. In diesem Jahr traf das laut Meterologen nur auf den September zu. Doch für eine Winterprognose reicht es nicht, wenn nur ein Monat aus der Norm schlägt. Im Umkehrschluss hieße das, dass uns offenbar kein Jahrhunderwinter bevorsteht.

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koj/kad/news.de

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