Aktion "Prevention": DIESE Frau zahlt Drogenabhängigen 300 Dollar für Sterilisation

Barbara Harris hat seit 20 Jahren ein besonderes Anliegen. Weil sie weiß, wie sehr Neugeborene drogensüchtiger Mütter leiden, bietet sie denen Geld für eine Sterilisation. Doch die Aktion stößt nicht nur auf Gegenliebe.

Eine Frau zahlt Drogenabhängigen Geld für eine Sterilisation. (Symbolbild) Bild: Fotolia/didesign

Barbara Harris verfolgt seit 20 Jahren verbissen einer Mission. Mit ihrem Wohnwagen fährt sie durch die USA und zahlt Drogenabhängigen 300 Dollar für eine Sterilisation. Zur Abschreckung prangen auf ihrem fahrbaren Untersatz Bilder drogengeschädigter Embryonen. Ihre Aktion trägt den Namen "Prevention" (dt.: Schutz, Verhütung).

7.000 Drogenabhängige sollen sich bisher sterilisiert haben lassen

Bisher haben laut Harris circa 7.000 Drogenabhängige von ihrem Angebot Gebrauch gemacht. Und ihr Projekt findet zahlreiche Unterstützer. Eine halbe Million Spendengelder nimmt sie jährlich ein. Dabei geht es Harris aber um die Neugeborenen selbst, wie sie "Vice News" in einem Interview erzählt. Diese werden nämlich bereits mit einer Abhängigkeit geboren und leiden daher, weil sie nach der Geburt einen Entzug durchmachen müssen. Zudem hätten sie oft einen angeborenen Defekt, der durch den Drogenkonsum der Mutter hervorgerufen wird.

Barbara Harris' Aktion "Prevention" findet auch viele Kritiker

Die Aktion von Barbara Harris findet zwar viele Unterstützer, aber wohl mindestens ebenso viele Kritiker. Sie werfen Harris vor, die Rechte schwangerer Frauen zu beschneiden. Schließlich habe jeder ein Recht darauf, ein Kind auf die Welt zu bringen. Harris beharrt allerdings darauf, dass die Junkies ja selbst zur Sterilisation gehen würden. Sie schaffe lediglich einen Anreiz mit dem Geldangebot.

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gea/koj/news.de

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