Mordprozess in Freiburg: Er belästigte auch andere Frauen! Zeugen widersprechen Hussein K.

Zeugen im Mordprozess haben dem angeklagten Hussein K. in wesentlichen Teilen widersprochen. Der Angeklagte soll zum Tatzeitpunkt nicht so betrunken gewesen sein, wie er selbst angab. Zudem habe er noch weitere Frauen belästigt.

Hussein K. im Landgericht Freiburg. Bild: dpa

Zeugen im Freiburger Mordprozess haben dem angeklagten Hussein K. in wesentlichen Teilen widersprochen. Der mutmaßliche Mörder der Studentin Maria L. sei wenige Stunden vor der Tat nicht erkennbar betrunken gewesen, sagten Mitarbeiter und Besucher einer Bar beim dritten Prozesstag am Mittwoch. Der junge Flüchtling hatte sich in der als Treffpunkt von Homosexuellen bekannten Bar kurz vor dem Mord an der 19 Jahre alten Studentin aufgehalten.

Hussein K. vor Gericht: Zeugen widersprechen Angeklagtem

Eine Besucherin berichtete, sie sei von dem jungen Mann bedrängt worden und habe sich bedroht gefühlt. "An dem Abend kam er öfter auf mich zu und wollte tanzen.", zitiert "Bild" die Zeugin. Er sei "wahnsinnig aufdringlich und penetrant" gewesen. Betrunken sei er jedoch nicht gewesen.

Hussein K. gesteht Mord an Maria L.

Dem Angeklagten wird Mord und besonders schwere Vergewaltigung vorgeworfen. Er hat am Montag zugegeben, im vergangenen Oktober eine 19 Jahre alte Studentin überfallen, gewürgt, vergewaltigt und in den Fluss Dreisam gelegt zu haben. Dort ertrank sie. Eigenen Angaben zufolge war er zur Tatzeit betrunken und bekifft. Dies könnte bei der Frage eine Rolle spielen, ob Hussein K. vermindert schuldfähig war.

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sba/news.de/dpa

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