Hurrikan Irma aktuell im News-Ticker: 15 Tote, Plünderungen und Zerstörung! 5,7 Millionen Menschen ohne Strom

"Irma" bleibt gefährlich. Der Hurrikan hat in Teilen Floridas bereits Überflutungen ausgelöst. Mit extrem starken Windböen und Regenfällen zieht der Wirbelsturm Richtung Norden. Millionen Haushalte sind ohne Strom.

"Irma" bleibt gefährlich. Bild: dpa

Der Hurrikan "Irma" hat sich über Florida abgeschwächt, aber bleibt gefährlich. Der Sturm riss Dächer von Häusern, überflutete Straßen und kappte Stromleitungen. Es gab Berichte über Plünderungen und Einbrüche. 5,7 Millionen Haushalte in Florida waren von der Stromversorgung abgeschnitten. Damit sind mehr als die Hälfte (58 Prozent) aller Haushalte in dem US-Bundesstaat ohne Elektrizität, wie der Katastrophenschutz am Montag in Tallahassee mitteilte. Es gab Berichte über Plünderungen und Einbrüche. Mindestens fünf Menschen kamen in Florida bislang ums Leben. In Kuba, wo der Hurrikan am Samstag über das Land fegte, verloren mindestens 10 Menschen ihr Leben.

Wie groß die Schäden am Ende sein werden, ist noch völlig unklar. In der Nacht zum Montag (Ortszeit) wurde der Hurrikan, der zuvor Kuba und andere Teile der Karibik heimgesucht hatte, auf die niedrigste Kategorie eins herabgestuft.

  • 6,3 Millionen: So viele Menschen wurden aufgefordert, sich vor Irma in Sicherheit zu bringen
  • 4,3,2: Irma war der stärkste je über dem Atlantik gemessene Hurrikan. Sein Auge erreichte die Südspitze Floridas als Sturm der Stärke 4
  • 4,50 Meter hohe Sturmfluten an der Westküste Floridas befürchtet. An der Ostküste reichten aber auch deutlich geringere Höhen, um in der Innenstadt Miamis für Überschwemmungen zu sorgen.
  • Anzahl der Toten und Verletzten noch unklar
  • 5,7 Millionen Stromanschlüsse von Ausfällen betroffen

Alle Infos hier im News-Ticker!

+++ Montag, 11.09.2017, 15:55 Uhr: Zehn Tote nach Hurrikan "Irma" in Kuba +++

Hurrikan "Irma" hat in Kuba zehn Menschen in den Tod gerissen. Sieben Menschen seien in der Provinz Havanna ums Leben gekommen, wie der Zivilschutz am Montag mitteilte. Drei weitere Menschen wurden demnach in Matanzas, Ciego de Ávila und Camagüey getötet. Im Norden Kubas richtete der Tropensturm erhebliche Schäden an. "Irma" war in der Nacht zum Samstag mit Windgeschwindigkeiten von rund 200 Kilometern pro Stunde auf Kuba getroffen. Tausende Menschen wurden in Notunterkünfte gebracht. Die Regierung rief Hurrikan-Warnungen für mehrere Provinzen aus.

+++ Montag, 11.09.2017, 14:58 Uhr: Versicherer sehen Milliardenschäden durch Hurrikan "Irma" +++

Der Hurrikan "Irma" wird nach Einschätzung der Risikospezialisten von AIR Worldwide Schäden im zweistelligen Milliardenbereich hinterlassen. In den USA dürften sich die versicherten Schäden auf 20 bis 40 Milliarden US-Dollar (17 bis 33 Mrd Euro) belaufen, teilte AIR Worldwide am Montag mit. Am Samstag hatten die Experten noch versicherte Schäden von 15 bis 50 Milliarden Dollar für möglich gehalten. Hinzu kämen 5 bis 15 Milliarden auf mehreren karibischen Inseln.

"Irma" ist der schwerste jemals in der Region registrierte Tropensturm. Er dürfte die Versicherungsbranche viel heftiger treffen als Hurrikan "Harvey" wenige Tage zuvor. Beide Ereignisse dürften zwar die Gewinne der Rückversicherer belasten, aber kaum an ihrer Kapitalbasis zehren, schätzt die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P).

+++ Montag, 11.09.2017, 14:41 Uhr: "Irma" bleibt trotz Abschwächung gefährlich +++

Der verheerende Hurrikan "Irma" ist am Montag zum tropischen Sturm herabgestuft worden. Das US-Hurrikanzentrum berichtete am Morgen (Ortszeit), "Irma" werde vom nördlichen Florida mit 30 Kilometern pro Stunde Richtung Georgia ziehen und am Dienstag Alabama erreichen. Dort wird sich der Sturm weiter abschwächen.

Am Montag richteten sich einmal mehr bange Blicke an die Ostküste Floridas und die weiter nördlich gelegenen Küsten der Staaten Georgia und South Carolina. Fernsehbilder zeigten, wie "Irma" Wassermassen hüfthoch in die Stadt Jacksonville in Florida drückte. Den Angaben zufolge müssen auch Küstenorte Orte wie Savannah oder Charleston mit Fluten rechnen.

Über Festland schwächen sich Hurrikane ab, weil sie keine neue Energie mehr ziehen können. Das Hurrikanzentrum stuft den Sturm dann offiziell herunter. Die niedrigere Einstufung gilt vor allem für Windgeschwindigkeiten, der Sturm bleibt aber allein wegen der Wassermaßen potenziell weiter gefährlich.

+++ Montag, 11.09.2017, 12:29 Uhr: Fast 6 Millionen Menschen ohne Strom in Florida +++

Wie "ABC News" via Twitter bekannt gibt, sollen mittlerweile über 5,7 Millionen Menschen in Florida ohne Strom sein. Und das könnte wohl auch noch eine Weile so bleiben. Nach Angaben der Stromanbieter wird es noch Wochen dauern, bis die Stromzufuhr wieder funktioniert.

+++ Montag, 11.09.2017, 11:53 Uhr: Wird der Monster-Hurrikan endlich schwächer? +++

Laut CNN ist der Hurrikan etwas schwächer geworden. Wie der Nachrichtensender via Twitter bekannt gibt, wird der Sturm aktuell auf Kategorie 1 eingestuft. Zuvor fegte "Irma" mit Stufe fünf über Florida. Das Auge des Hurrikans befindet sich gerade 60 Meilen nördlich von Tampa, Florida. Als nächstes soll er Georgia erreichen. Allerdings gehen Experten davon aus, dass der Sturm allmählich an Geschwindigkeit verliert.

+++ Montag, 11.09.2017, 11:32 Uhr: "Irma" überschwemmt Naples in Florida +++

Wie sehr Hurrikan "Irma" Florida traf, machen diese Aufnahmen deutlich. Vor allem die Stadt Naples traf es schwer. Noch immer stehen ganze Straßen unter Wasser. Dutzende Häuser wurden von der Flut zerstört oder komplett überrollt.

+++ Montag, 11.09.2017, 11:10 Uhr: Zerstörung und Chaos in Kuba +++

Hurrikan "Irma" traf auch Kuba mit voller Wucht. Erste Bilder zeigen nun das schreckliche Ausmaß. Zerstörte Häuser und Hunderte von Kilometern überflutete Küsten.

+++ Montag, 11.09.2017, 10:20 Uhr: Dieb angeschossen, Plünderer verhaftet +++

Wie "NBC Miami" berichtet, wurden bereits über 24 Plünderer festgenommen. In der Stadt Weston soll ein 17-jähriger Dieb von einem Sicherheitsbeamten angeschossen worden sein. Der Teenager wurde ins Krankenhaus gebracht. Zudem sollen US-Medien zufolge mehrere Überfälle an der Ostküste Floridas gemeldet worden sein. Viele der Täter seien zudem bewaffnet.

+++ Montag, 11.09.2017, 9:40 Uhr: Vier Millionen Menschen ohne Strom +++

Wie die britische Zeitung "Daily Mail am Montagmorgen berichtet, sind mittlerweile vier Millionen Menschen ohne Strom. Auch die Straßenbeleuchtungen funktionieren nicht mehr. Damit ist der Süden Floridas größtenteils komplett dunkel.

+++ Montag, 11.09.2017, 9 Uhr: U.S. Air Force fliegt 300 Ärzte und Krankenschwester nach Orlando +++

Um die Notversorgung nach Hurrikan Irma sicherzustellen, schickt die U.S. Air Force mehr als 300 Ärzte und Krankenschwestern nach Orlando.

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