24.08.2017, 14.23 Uhr

Terror-Warnung in Venedig: Bürgermeister fordert: Wer "Allahu Akbar" ruft, wird erschossen

Nach den jüngsten Terror-Anschlägen von Barcelona scheint ganz Europa in höchster Alarmbereitschaft. Der Bürgermeister von Venedig forderte jetzt sogar einen Schießbefehl im Kampf gegen die Terroristen.

Zum Schutz vor Terroristen fordert Venedigs Bürgermeister nun einen Schießbefehl für all diejenigen, die "Allahu Akbar" rufen. Bild: dpa

Angesichts der jüngsten Terror-Attacken in Barcelona, scheint nicht nur Spanien in höchster Alarmbereitschaft vor erneuten terroristischen Anschlägen. So hat der Bürgermeister von Venedig offenbar eine ganz eigene Vorstellung vom Kampf gegen die Terroristen.

Terror-Warnung in Italien: Bürgermeister fordert Schießbefehl für "Allahu Akbar"-Rufer

Wie die britische "Sun" berichtet, soll Luigi Brugnaro, so der Name des Italieners, vorgeschlagen haben, all diejenigen zu erschießen, die die Worte "Allahu Akbar" rufen. "Alle die 'Allahu Akbar' schreien, werden sofort von Scharfschützen erschossen.", wird Brugnaro zitiert. "Wir müssen unsere Sicherheit im Kampf gegen den Terrorismus erhöhen. Wir hatten hier vier Terroristen, die vor ein paar Monaten in Venedig verhaftet wurden, die die Rialtobrücke sprengen wollten", begründet der Bürgermeister seine drastischen Schutzmaßnahmen.

Reaktion auf die jüngsten Terror-Ereignisse

Nach Angaben der englischen Zeitung sollen die Worte "Allahu Akbar" erstmalig von dem Propheten Muhammad im 7. Jahrhundert verwendet worden sein, als dieser in den Kampf zog. Auch bei den Attentätern des 11. Septembers sollen die Worte in Notizen der Attentäter gefunden worden sein. "Schrei Allahu Akbar, weil dies die Angst der Nichtgläubigen schürt", soll in den gefundenen Dokumenten gestanden haben.

Durchsetzung des Schießbefehls fraglich

Auch die Killer vom Pariser Bataclan-Attentat sollen Augenzeugen zufolge diese Worte vor ihrem mörderischen Angriff gerufen haben. Ob Luigi Brugnaro seinen Schießbefehl in Venedig jedoch tatsächlich durchsetzen kann, ist derzeit eher fraglich. Auf Nachfrage war das Polizeipräsidium in Venedig zu keiner Stellungnahme bereit.

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sba/bua/news.de

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