Mord: Diese Insel gibt's zum Sparpreis - aber sie hat ein dunkles Geheimnis

Es dürfte selbst in den renommiertesten Maklerfirmen nicht allzu oft vorkommen, eine ganze Insel zum Kauf anbieten zu können. CDK Galbraith versucht derzeit die schottische Little Ross Island an den Mann zu bringen.

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Abgeschiedenheit, Ruhe, Meer, Strand und Sonne: Wer träumt nicht von einer eigenen Insel? Doch für die meisten Menschen wird es ein Traum bleiben, schließlich müssen für die wenigen verkäuflichen Eilande Millionen-Beträge auf den Tisch gelegt werden. Zu verlockend klingt da das Angebot einer schottischen Maklerfirma. Gerade einmal 366.000 Euro soll Little Ross Island vor der Westküste des Landes umgerechnet kosten.

Gut, für sommerliche Temperaturen und Badespaß ist Schottland nicht unbedingt bekannt, trotzdem wirkt der Preis auf den ersten Blick erstaunlich niedrig. Vor allem, da das Angebot ein Cottage mit sechs Schlafzimmern umfasst und die Insel dank Solar- und Windkraftanlagen völlig autark ist. Einzig der Leuchtturm muss im Besitz der Behörden bleiben. Und eben dieses Bauwerk ist - zumindest indirekt - der Grund für Little Ross' zweifelhaften Ruf.

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Little Ross hat ein düsteres Geheimnis

Denn die Insel stand seit ihrer Besiedlung einmal in den Schlagzeilen. Im August 1960 entdeckten zwei Besucher die Leiche des damaligen Verwalters Hugh Clark. Sein Mörder, Robert Dickson, lebte ebenfalls auf der Insel und wurde für seine Tat zum Tode verurteilt. Später wurde die Strafe in lebenslange Haft umgewandelt. Der Fall erregte landesweit Aufmerksamkeit und Little Ross wird bis heute unweigerlich mit dem Mord in Verbindung gebracht.

Trotzdem ist sich die Maklerfirma Galbraith sicher, dass es an Angeboten nicht mangeln wird. "Private Inseln stehen nur selten für einen erschwinglichen Preis zum Verkauf, ganz besonders solche mit einem bewohnbaren Haus und weiteren Gebäuden. Wir erwarten eine hohe Nachfrage", ließ David Corrie, einer der Seniorpartner, in der "Daily Mail" verlauten.

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