Landesregierung sagt "Nein"
Keine Blitzmarathons mehr in NRW - DAS ist der Grund

NRW-Innenminister Herbert Reul verabschiedet den Blitzmarathon. Tausende Polizisten waren in den vergangenen Jahren dabei im Einsatz - doch viele Autofahrer waren vorgewarnt und hielten sich deshalb an die Regeln.

Ein Polizist führt eine Radarkontrolle durch. Bild: dpa

In Nordrhein-Westfalen wird es unter der neuen schwarz-gelben Regierung keine Blitzmarathons mehr geben, auch wenn andere Bundesländer weitermachen. "Das Thema ist durch", sagte der neue Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) der "Westdeutschen Zeitung". "Ich sehe da keine Handlungsnotwendigkeit." Die Initiative für den Aktionstag gegen Raser war einst von Nordrhein-Westfalen ausgegangen und von anderen Bundesländern und sogar europaweit übernommen worden.

Darum wird es in NRW keine Blitzmarathons mehr geben

In ihrem Koalitionsvertrag hätten CDU und FDP den Blitzmarathon als "ungeeignet" bezeichnet, die Verkehrssicherheit dauerhaft zu verbessern, sagte Reul. Stattdessen wolle die neue Landesregierung die "zielgerichtete Verkehrsüberwachung" etwa in Form von unangekündigten Kontrollen verstärken.

Dieses Jahr hatte sich das Bundesland nicht an der Großkontrolle im April beteiligt. Die NRW-Polizei war an dem Tag mit einem Parteitag der AfD in Köln und Gegenveranstaltungen stark gefordert.

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