Kuss-Verbot!
DIESE Schule greift gegen verliebte Teenager durch

In einer Schweizer Schule heißt es für Verliebte bald, ganz stark sein. Denn die Schuldirektorin hat ein Kuss-Verbot für das komplette Gelände verhängt. Das ist der Grund.

Jugendliche können künftig erst nach Schulschluss knutschen. Bild: Fotolia / ulkas

Knutschende Teenager auf dem Schulhof? Für eine Schule in der Schweiz ist das ein absolutes No-go. Die Schulleitung hat nun ein Kuss-Verbot für das komplette Gelände verhängt. Wer dagegen verstößt, muss mit Nachsitzen rechnen.

Kuss-Verbot in Schweizer Schule wegen Fummelei

Wie die "Schweizer Sonntagszeitung" schreibt, darf auf dem Schulgelände in Stalden nicht mehr geknutscht werden. Wer sich nicht daran hält, wird mit Nachsitzen oder Abschreiben der Hausordnung bestraft. "Wir hatten mehrere Pärchen, die zwischen den Stunden ständig geknutscht haben. Man muss schon fast von Fummeln reden. Das hat die Lehrer und Mitschüler gestört", zitiert das Blatt die Schuldirektorin.

Verbot ist rechtlich tragbar

Für die turtelnden Jugendlichen heißt es nun abwarten, bis die Schulglocke das Ende des Unterrichts einläutet. Denn wehren können sich die Pubertierenden nicht: "Es gehört zu den Aufgaben einer Schule, Jugendliche auf ihre Aufgaben als Mensch mittels sittlicher Erziehung vorzubereiten. Für das Schulareal als öffentlichen Raum dürfte ein Kussverbot nach lokaler Ansicht wohl auch im öffentlichen Interesse liegen", sagte eine Juristin gegenüber der "Schweizer Sonntagszeitung".

Lesen Sie auch: Schule verbietet "provozierendes Beten" von Muslimen.

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bua/fka/news.de

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