Terror in Mali: Schießerei in Hotel - mindestens vier Tote, acht Verletzte

Ein Hotel in Bamako, der Hauptstadt von Mali, hat mindestens vier Todesopfer gefordert. Bewaffnete Angreifer stürmten die Hotelanlage und eröffneten das Feuer. Mindestens acht Personen sind bei dem Angriff verletzt worden.

Bei einem Terroranschlag auf ein Hotel in der malischen Hauptstadt Bamako sind mindestens vier Menschen getötet worden. Bild: Baba Ahmed / AP / picture alliance / dpa

Mindestens vier Menschen sind bei einem Angriff auf ein Hotel in der malischen Hauptstadt Bamako gestorben. Zwei davon waren Gäste des Hotels "Le Campement Kangaba" in einem Vorort vonBamako im Südwesten des Landes. Die beiden weiteren Getöteten seien Angreifer gewesen, teilte der Sicherheitsminister Salif Traoré am Montagmorgen mit. Acht Menschen, darunter sechs Sicherheitskräfte, seien verletzt worden. Das Ministerium sprach von einem Angriff durch Terroristen. Das Hotel ist unter anderem bei in Mali lebenden Ausländern beliebt und wird vor allem an Wochenenden gut besucht.

Terrorangriff in Bamako: Hotel in Mali von Terroristen beschossen

Bewaffnete Personen griffen den Angaben nach am Sonntag die Anlage an. Eine Anti-Terror-Einheit habe nur wenige Minuten später das Hotel umzingelt und sich einen Schusswechsel mit den Angreifern geliefert. Die Sicherheitskräfte würden noch immer in der Hotelanlage nach zwei weiteren Terroristen suchen, sagte Traoré. 36 Gäste konnten demnach in Sicherheit gebracht werden, darunter waren 14 Malier und 13 Franzosen.

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Verbreitet Angriffe durch Al-Kaida auf Mali

Im Norden des Landes sind die Terrororganisation Al-Kaida im Islamischen Maghreb (AQMI) und andere Extremisten aktiv. Sie greifen dort immer wieder UN-Friedenstruppen und malischeStreitkräfte an. Es kommt aber auch zu Anschlägen im Zentrum und Süden, etwa im November 2015, als Terroristen das Radisson-Hotel in Bamako angriffen und rund 20 Menschen töteten. An der UN-Friedensmission in dem westafrikanischen Land sind etwa 800 Bundeswehr-Soldaten beteiligt.

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loc/news.de/dpa

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