29.05.2017, 08.42 Uhr

Wetter im Mai 2017 aktuell: Nach Hitze-Wochenende droht jetzt Unwetter

Traumhafte Temperaturen und Sonne satt: Der späte Mai hat Deutschland das wärmste Wochenende des Jahres beschert. Für die kommenden Tage sagen Meteorologen zwar wieder Hitze vorher, aber vielerorts auch starke Unwetter. Wie das Wetter in den kommenden Tagen wird, erfahren Sie hier.

In den kommenden Tagen bleibt es heiß - aber auch Unwetter drohen in Teilen Deutschlands. Bild: Ingo Wagner/dpa

Heiß, heißer, Montag? Schon am Sonntag (28.05.2017) ist in einigen Teilen Deutschlands der Hitzerekord für das bisherige Jahr geknackt worden - und zum Wochenbeginn sollen die Temperaturen weiter steigen: "Da dürfte es noch einen Tick heißer werden. Die 35-Grad-Marke könnte geknackt werden", sagte Thore Hansen vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Nur im Norden bleibt es wohl etwas kühler.

Unwetterwarnung! DWD-Prognose sieht Gewitter-Gefahr in NRW, Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen

Nach dem traumhaften Wochenende wird das Wetter in den kommenden Tagen allerdings unbeständig mit Schauern und Gewittern. Bereits am Montagabend (29.05.2017) könnte es ordentlich blitzen und krachen. Der DWD rechnete mit kräftigen Gewittern, örtlich drohe sogar Unwettergefahr.Vor allem von Nordrhein-Westfalen und dem südlichen Niedersachsen bis nach Brandenburg und Sachsen bestehe örtlich Unwetterpotenzial durch Starkregen und Hagel.

Wettervorhersage aktuell für Deutschland vom 29.05.2017 bis 31.05.2017

Am Montag erwartet der DWD abgesehen vom Norden wieder einen heißen und sonnigen Tag. Bis zum Abend nehme die Quellbewölkung in Deutschland allerdings zu und es könnten teils kräftige Gewitter aufziehen. Die Temperatur erreicht demnach bis zu 34 Grad, an der Küste und im höheren Bergland werden 22 Grad erwartet.

Von etwa Mittwoch an (31.05.2017) führt dann einfließende frische Meeresluft allmählich zu einer Wetterberuhigung. Im Süden sei dennoch mit Blitz und Donner zu rechnen, sagte DWD-Meteorologe Thomas Ruppert. Dann liegen die Höchstwerte zwischen 18 und 24 Grad im Norden sowie bei 22 bis 27 Grad in der Mitte und im Süden.

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Wetter Ende Mai 2017: Hitzerekord in Trier

Am Wochenende war es im Westen und Südwesten besonders heiß, den Rekord knackte Trier: Das Thermometer stieg laut DWD an der Station Petrisberg auf 34,3 Grad. Auf Platz zwei der Hitze-Rangliste landete Saarbrücken-Burbach mit 34,2 Grad. Auf Position drei folgte Trier-Zewen mit 33,6 Grad. "Das ist selbst für Ende Mai schon sehr warm", sagte Hansen. Am Samstag schwitzten die Menschen am meisten in Nordrhein-Westfalen - in Heinsberg-Schleiden zeigte das Thermometer 32,9 Grad.

Unfälle beim Baden: Mehrere Tote in Baden-Württemberg und Thüringen

Zigtausende Menschen zog es bei dem hochsommerlichen Wetter an Strände, Seen und in Freibäder. Dabei kam es auch zu schweren Unfällen. In Baden-Württemberg ertranken zwei Männer. Ein 27 Jahre alter Student starb nach Polizeiangaben am Sonntag in einem Mannheimer Badesee, nach dem er von einem Steg gesprungen war. Bereits am Samstag war im Breitenauer See nahe Heilbronn ein 36-Jähriger ums Leben gekommen. In Thüringen starb ein 52 Jahre alter Mann in einem Badesee bei Krölpa.

Mehrere Kinder konnten gerade noch rechtzeitig gerettet werden. Im thüringischen Waltershausen holte ein Schwimmmeister zwei 5 und 6 Jahre alte Kinder aus dem Becken, die dort allem Anschein nach leblos trieben. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Im baden-württembergischen Seelbach wurde eine Zweijährige in einem Freibad bäuchlings im Wasser treibend entdeckt, sie musste wiederbelebt werden. Wie die Polizei weiter berichtete, war die Zweijährige dann aber ansprechbar und wurde in eine Klinik geflogen.

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lid/sam/news.de/dpa

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