15.03.2017, 15.09 Uhr

Tödliche Gewalttat vor Kieler Schule: Frau verblutet nach Messer-Attacke auf offener Straße

Entsetzen nach einer Bluttat auf offener Straße in Kiel: Eine Frau stirbt in der Nähe einer Schule. Die Polizei nimmt einen Tatverdächtigen fest. Die Hintergründe für das schreckliche Verbrechen sind noch unklar.

Im Kieler Stadtteil Neumühlen-Dietrichsdorf ist eine Frau nach einer Messerattacke an ihren schweren Verletzungen gestorben. Ein 40 Jahre alter Tatverdächtiger wurde von den Ermittlern festgenommen. Bild: Matthias Hoenig / picture alliance / dpa

Auf offener Straße ist eine Frau am Mittwoch in der Nähe einer Kieler Schule getötet worden. Noch in der Nähe des Tatorts nahm die Polizei einen 40 Jahre alten Tatverdächtigen fest. Die Gewalttat ereignete sich in der Nähe einer Gemeinschaftsschule und einer städtischen Kindertagesstätte . Die Frau verblutete noch am Tatort. Dort war sie gegen 9.00 Uhr schwer verletzt entdeckt worden.

Mann greift Frau mit Messer an - Verdacht auf Beziehungstat

Zu den Hintergründen des Geschehens konnte die Polizei bislang noch keine Angaben machen. Nach Medien-Informationen soll es sich um eine Beziehungstat handeln - die Frau und der Verdächtige waren demnach ein Paar.Laut dem Radiosender habe es angeblich Streit um das Sorgerecht gegeben. Die beiden sollen getrennt gelebt haben. Sie hatten drei Kinder.

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Messer-Attacke in Kiel: Frau verblutet am Tatort

Der Mann soll der Frau am Morgen mit einem Messer schwere Schnittverletzungen zugefügt haben. Die Polizei bestätigte lediglich, dass die Frau am Tatort, nur wenige Meter von der Gemeinschaftsschule und einer gegenüberliegenden Kita entfernt, verblutete. Experten suchten am Mittwoch den Tatort nach Spuren ab. Der Leichnam wurde gegen 11.30 Uhr in einem Transporter weggebracht.

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Fassungslosigkeit nach tödlicher Messerattacke in Kiel

Eine Gruppe Passanten verfolgte sichtbar fassungslos die Ermittlungsarbeit der Beamten am Tatort, der mit Flatterband abgesperrt war. Einige weinten. Nach Polizeiangaben gibt es Zeugen des Geschehens. Ein Sprecher konnte allerdings keine Angaben darüber machen, ob darunter Schulkinder sind. In der Gemeinschaftsschule lief der Unterricht am Mittwoch unterdessen weiter. Die Schule selbst teilte auf ihrer Homepage mit, dass weder Schüler noch Mitarbeiter von der Gewalttat betroffen seien.

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loc/news.de/dpa

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