Drogenfund in Griechenland: Hunderttausende Aufputsch-Pillen für IS sichergestellt

Den griechischen Behörden ist ein Schlag gegen den internationalen Terrorismus gelungen. In einem Warenhaus entdeckten sie hundertausende Amphetamin-Pillen. Sie waren für den IS bestimmt.

In Griechenland fanden Ermittler hundertausende Aufputschpillen, die für den IS bestimmt gewesen sein sollen (Symbolbild). Bild: Jawad Jalali/dpa

Häufig kommt es vor, dass Terroristen ihre Anschläge unter dem Einfluss von Drogen begehen. Auch der Berlin-Attentäter Anis Amri soll regelmäßig berauschende Substanzen konsumiert haben. Jetzt gelang den Behörden in Griechenland womöglich ein entscheidender Schlag gegen den IS.

Hunderttausende Amphetamin-Pillen in Griechenland sichergestellt

Griechische Fahnder haben gut 635 000 Amphetamin-Pillen in einem Warenhaus nahe der griechischen Hafenstadt Eleusis sichergestellt. Sie vermuten, dass die aufputschend wirkenden Pillen für Kämpfer verschiedener Milizen im Nahen Osten bestimmt gewesen seien. Das berichtete das Staatsfernsehen (ERT) am Freitagabend. Ein Polizeisprecher bestätigte der Deutschen Presse-Agentur den Fund am Samstag.

Aufputsch-Pillen sollen für den IS bestimmt gewesen sein

Es wird vermutet, dass die Pillen in die Türkei und von dort in den Nahen Osten geschickt werden sollten. Milizionäre nehmen die Pillen, um Ängste und Müdigkeit zu überwinden, wie es aus Kreisen der Fahnder hieß. Im Juni vergangenen Jahres hatten griechische und amerikanische Fahnder in der Hafenstadt Piräus 26 Millionen Amphetamin-Pillen sichergestellt.

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jat/news.de/dpa

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