New Orleans: Auto rast in Karnevals-Umzug - 28 Verletzte

Ein Wagen fährt in eine Menschenmenge, aber es ist kein Terroranschlag. Bei einem Karnevalsumzug in New Orleans hat wohl ein Betrunkener einen schweren Unfall verursacht.

Polizisten und Rettungskräfte sind am 25.02.2017 am Unfallort in New Orleans (USA) im Einsatz. Bild: Chris Granger / dpa

Ein offensichtlich stark betrunkener Autofahrer ist am Samstag in die Zuschauer eines Karnevalsumzugs in der US-Stadt New Orleans gerast. Dabei wurden 28 Menschen verletzt, fünf von ihnen schwer, wie die örtlichen Zeitung "Times-Picayune" unter Berufung auf die Polizei berichtete. Von den Verletzten kamen 21 in Krankenhäuser.

Betrunkener rast in Menschenmenge - keine Hinweise auf Terroranschlag

Der Fahrer des Unglückswagens, nach Augenzeugenberichten ein junger Mann, wurde festgenommen. Es gebe keinen Hinweis auf einen Terroranschlag, sagte der städtische Polizeichef Michael Harrison nach Angaben des Senders CNN.

Der Unglücksfahrer saß amSteuer eines Geländewagens mit offener Ladefläche. Er sei wahrscheinlich "stark alkoholisiert" gewesen und habe zwei Autos gerammt, bevor er in die Menge gefahren sei, wurde Harrison zitiert. Er kam schließlich mit seinem Geländewagen an einer Mülltonne zumStehen.

Unfall bei Mardi-Gras-Parade in New Orleans

Die Parade am Samstag war eine der größten der alljährlichen Mardi-Gras-Feierlichkeiten in New Orleans, die am Dienstag ihren Höhepunkt erreichen. CNN zufolge ist dieser Umzug traditionell besonders familienorientiert. Viele Zuschauer hätten ihre Kinder mitgebracht. Unter den Verletzen ist laut CNN auch ein dreijähriges Kind.

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Auto fährt in London in Menschengruppe - 5 Verletzte

Auch in London ist ein Auto in eine Gruppe Fußgänger gefahren. Fünf Menschen wurden am Sonntag verletzt in Krankenhäuser gebracht, wie die britische Press Association unter Berufung auf die Polizei meldete. Der Vorfall ereignete sich am Sonntagmorgen in Bromley Road im Südosten der britischen Hauptstadt. Der Wagen sei zunächst gegen eine Wand geprallt und dann mit den Passanten zusammengestoßen. Der Fahrer sei noch am Tatort von einem Polizisten außer Dienst festgenommen worden, sagte demnach ein Sprecher von Scotland Yard. Die Straßen in der Umgebung wurden abgesperrt. Über die Hintergründe war zunächst nichts bekannt.

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sam/news.de/dpa

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