25.01.2017, 13.07 Uhr

Timo Kraus vermisst: Ist dieses Fax eine heiße Spur zum verschwundenen HSV-Manager?

Wo ist Timo Kraus? Der 44-jährige Manager, der beim Hamburger SV für die Merchandising-Abteilung zuständig ist, ist bereits mehr als zwei Wochen spurlos verschwunden. Jetzt sorgte ein mysteriöses Fax für neue Bewegung im Fall Timo Kraus - doch haben die Ermittler jetzt eine heiße Spur?

Fünf Tage nach dem mysteriösen Verschwinden des Merchandising-Chefs Timo Kraus vom Fußball-Bundesligisten Hamburger SV suchen Taucher an einer Pontonbrücke in Hamburg die Elbe ab. Bild: Bodo Marks / picture alliance / dpa

Seit über zwei Wochen gibt es keine Spur von Timo Kraus - der 44-jährige Manager des HSV, der bei dem Fußballclub für die Merchandising-Abteilung zuständig ist, verschwand nach einer Party mit Kollegen spurlos. Bei den Ermittlern schwindet die Hoffnung von Tag zu Tag, den vermissten HSV-Manager lebend zu finden.

Timo Kraus vermisst: Taucher suchen nach verschwundenem HSV-Manager

Auf der Suche nach dem vermissten Timo Kraus wurde bereits mit Polizeitauchern an den Hamburger Landungsbrücken gesucht, nachdem Personenspürhunde eine Fährte aufgenommen hatten. Ein 18-köpfiges Taucherteam hatte am Hafen in Hamburg nach dem Vermissten gesucht, doch selbst nach einer Stunde intensiver Suche blieben die Ermittlungen erfolglos.

Spurensuche in Containern nach geheimnisvollem Fax

Nun kam jedoch wieder Bewegung in den Fall - der Stein des Anstoßes soll einem Bericht der "Hamburger Morgenpost"" zufolge ein geheimnisvolles Fax gewesen sein, das bei der Polizei einging. Dem darin enthaltenen Hinweis, die Ermittler sollten Container in der Umgebung der Brandenburger Straße in Hamburg durchsuchen, ging die Polizei umgehend nach. Doch auch nach zwei Stunden intensiver Spurensuche standen die Ermittler ohne eine heiße Spur da. Offenbar wurde das Fax ohne einschlägiges Hintergrundwissen an die Polizei übersandt.

Ist Timo Kraus nach der Party in der Elbe ertrunken?

Die Polizei geht bislang von der Vermutung aus, der 44-jährige Timo Kraus könnte nach der feucht-fröhlichen Feier mit anderen HSV-Kollegen am glatten Hafenbecken ausgerutscht und in die Elbe gestürzt sein. Indes sind die Ermittler noch auf der Suche nach einem konkreten Anhaltspunkt, der weitere Tauchgänge der Polizei im Hafenbecken nach sich ziehen könnte.

Vermisstenfall Timo Kraus: Polizei sucht Taxifahrer als Zeuge

Der 44-jährige Kraus hatte vor seinem spurlosen Verschwinden mit Kollegen in einem Brauhaus an den Landungsbrücken gefeiert und soll anschließend von Mitarbeitern in ein Taxi gesetzt worden sein. In seinem Heimatort Buchholz in der Nordheide ist er aber nicht angekommen. Die Ortung von Kraus' Handy am Tag seines Verschwindens hat ergeben, dass er vermutlich zu den Landungsbrücken zurückgekehrt ist. Der Taxifahrer, der ihn gefahren hatte, hat sich trotz Zeugenaufrufs bislang nicht gemeldet. Die Polizei sucht den wichtigen Zeugen weiterhin mit Hochdruck.

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loc/kad/news.de/dpa

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