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Doktor rastet aus: Psychologe dreht durch und attackiert Ausländer

Eine hohe Bildung ist nicht immer ein Garant für gutes Benehmen. Das bewies auch ein Psychologe aus Dresden. Auf dem Campus beschimpfte er ausländische Studenten und wurde dabei sogar handgreiflich.

Auf dem Campus der TU Dresden soll ein Psychologe ausländische Studierende beleidigt und gewürgt haben. Bild: Arno Burgi/dpa

"Dreckspack", "Scheißausländer", "Hure" – mit diesen Worten beschimpfte ein Professor ausländische Studierende auf dem Campus der TU Dresden. Anschließend schreckte er sogar vor Gewalt nicht zurück.

Psychologe pöbelt und attackiert Ausländer

Doktor Franz R. (76) ist ein gebildeter Mensch, immerhin ist er Kunsthistoriker und Psychologe. Seine Kinderstube scheint er allerdings vergessen zu haben. Wie sonst ist es zu erklären, dass er Studenten auf offener Straße attackiert? Laut einem Bericht von "tag24.de" soll der Mann Ausländer auf dem Campus der TU Dresden unter anderem als "Dreckspack" bezeichnet haben. Eine türkische Besucherin aus Berlin betitelte der Gelehrte gar als "Hure", sie solle seiner Meinung nach "in den Puff gehen und arbeiten". Doch es blieb nicht bei Beschimpfungen.

Indischer Student wird Opfer von wahnsinnigem Psychologen

Gegen einen Studierenden aus Indien wurde der Psychologe sogar handgreiflich. Das Opfer schildert, dass der Mann sie zuerst auf Englisch angesprochen und dann auf ihn eingeschlagen habe. Anschließend rang er den Studenten zu Boden und würgte ihn. Dabei beschimpfte er sein Opfer weiter und ließ es wissen, dass er "für Leute wie ihn nicht Zahlen würde." Anschließend machte sich der Psychologe aus dem Staub.

"Vom bösen Blick getroffen": Täter bestreitet die Vorwürfe

Für seine Taten musste sich der Mann nun vor Gericht verantworten. Trotz mehrerer Zeugenaussagen, bestritt der Angeklagte die Vorwürfe. Stattdessen führte er weitschweifige Rechtfertigungen aus. Wie "tag24.de" weiter berichtet, behauptete der Mann, dass er "vom bösen Blick getroffen" worden sei. An den fraglichen Tagen hätte "etwas in der Luft gelegen." Weiterhin berief sich der Täter auf sein "Schamanen-Wissen" und sprach von einer "höheren Ebene". Geholfen hat das alles nicht: Das Gericht verurteilte ihn zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.000 Euro.

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jat/news.de

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