13.01.2017, 10.46 Uhr

Mörder wollte Straßen von Prostituierten befreien: 81 Frauen bestialisch niedergemetzelt

In Sibirien steht ein Ex-Polizist demnächst vor Gericht, der für die Morde an 81 Frauen verantwortlich sein soll. Sein Tatmotiv: er wollte die Straßen von Prostituierten säubern. Im Verhör hat er gestanden.

Mikhail Popkov hat 81 Frauen bestialisch ermordet Bild: Fotolia / blackday

Ein ehemaliger Polizist aus Sibirien steht in Verdacht, 81 Frauen getötet zu haben. Bei seiner Festnahme hat er ein Geständnis abgelegt.

Mikhail Popkov schlimmster Serienkiller in Russlands Geschichte

Der russische Ex-Polizist Mikhail Popkov aus Sibirien soll mindestens 81 Frauen brutal getötet haben. Bereits 2015 stand er für 22 Morde vor Gericht und wurde rechtskräftig verurteilt. Nun hat er die Tötungen von 59 weiteren Frauen zugegeben. Damit ist Popkov der schlimmste russische Serienkiller aller Zeiten. Bisher führte Andrei Schikatilo die Rangliste mit 53 Morden an.

Mordserie dauerte fast 20 Jahre

Der als "Werwolf" berühmt gewordene Mikhail Popkov begann seine Mordserie, die er als legitime Säuberungsaktion der Straßen von Prostituierten auslegte, bereits 1992. Erst 2010 konnte der Serienmörder gestoppt werden. Die Frauen mussten unsägliches Leid ertragen. Popkov hielt nach jungen Frauen Ausschau, die aus Discos und Bars kamen, und bot ihnen die Heimfahrt an.

Lesen Sie auch: Irrer Sperma-Schmuggel-Plan von Massenmörder Charles Manson

Frauen wurden vergewaltigt und brutal getötet

Stattdessen fuhr er mit ihnen an unbeachtete Orte, vergewaltigte sie und metzelte sie brutal zu Tode. Einigen Frauen wurde sogar das Herz herausgerissen oder der Kopf abgerissen. Seine Tatwerkzeuge waren meiste Äxte, Schraubenzieher und Messer. Anfangs tötete er nur in seiner Heimatstadt Angarsk, später in der gesamten Irkutsk-Region.

"Werwolf" handelte aus innerer Überzeugung

Wie die "Siberian Times" eine russische Bundespolizistin zitiert, hat er 81 Morde gestanden. Er übernehme die volle Schuld und wurde von seiner Überzeugung dazu geleitet, denn er wollte die Straßen von Prostituierten befreien. Die meisten seiner Opfer waren allerdings keine Huren, sondern normale lebenslustige Frauen.

Krasse Vergewaltigungsfälle
Gewaltverbrechen
zurück Weiter

1 von 62

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

koj/saw/news.de

Empfehlungen für den news.de-Leser