Forscher sind alarmiert: Mini-Eiszeit 2030? DAS steckt dahinter

Die Sonnenaktivität nimmt ab. Forscher warnen angeblich vor einer Mini-Eiszeit. Doch was steckt wirklich dahinter?

Droht uns eine Mini-Eiszeit? Bild: Fotolia / Alfred Sonsalla

In den vergangenen Monaten machten Schlagzeilen die Runde, die vor einer drohenden Mini-Eiszeit warnten. Doch was ist eigentlich dran? Müssen wir uns auf ein paar eiskalte Jahre einstellen?

Wissenschaftler prophezeien niedrige Sonnenaktivität

Wie das Portal "sonnen-sturm.info" schreibt, schwankt die Sonnenaktivität alle elf Jahre. Im Klartext heißt das, dass Sonneneruptionen und -flecken mal stärker und schwächer auftreten. Genaue Prognosen könnten Wissenschaftler aber nicht machen.

In einer Pressemitteilung von 2015 der Royal Astronomical Society behauptet die Wissenschaftlerin Valentina Zharkova, dass der 25. Zyklus so schwach werden könnte, dass er sogar ausfalle könne. Forscher glauben, wenn die Sonne eine Ruhepause einlegt, könnte diese dem Maunder-Minimum im 17. Jahrhundert ähneln. Damals herrschte zeitgleich eine Mini-Eiszeit auf der Erde. Es herrschten niedrige Temperaturen und die Winter waren in Europa deutlich kälter.

Was steckt hinter der Eiszeit?

Zharkova redete nie davon, dass eine Eiszeit eintreten werde, sondern lediglich von einem Minimum der Sonnenaktivität. Man wisse gar nicht, ob das Minimum und die niedrigen Temperaturen überhaupt miteinander zusammenhängen. Es wird vermutet, dass ein erneutes Maunder-Minimum lediglich die globale Erwärmung ein wenig abschwächen könnte. Allerdings nur vorübergehend.

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bua/saw/news.de

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