12.01.2017, 09.18 Uhr

Timo Kraus weiterhin vermisst: Spürhund schlägt an! Ist der HSV-Manager betrunken in die Elbe gestürzt?

Seit nun mehr fünf Tagen wird der Merchandising-Chef des Hamburger SV vermisst. Die Polizei sucht fieberhaft nach dem 44-Jährigen und dem Taxifahrer, der Timo Kraus nach Hause bringen sollte. Nun gibt es eine neue, furchtbare Vermutung.

Die Landungsbrücken in Hamburg. Hier hatte der HSV-Manager am Samstagabend mit seinen Kollegen gefeiert. Bild: dpa

Die Polizei hat eine erste Spur bei der Suche nach dem vermissten Mitarbeiter des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV gefunden. Ein Personenspürhund konnte am Dienstag (10.01.2017) in der Nähe der Landungsbrücken an der Elbe die Witterung des Merchandising-Chefs Timo Kraus aufnehmen, hieß es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Spur des vermissten Timo Kraus an der Elbe

"Unter Würdigung der Gesamtumstände wird es damit für die Polizei wahrscheinlicher, dass der 44-Jährige in der Nacht zum 8. Januar bei Nebel und Eisglätte von dem Ponton der Brücke 1 in die Elbe gestürzt sein könnte. Die Polizei plant nun, den Bereich unterhalb des Pontons mit Tauchern abzusuchen, sobald die Strömungs- und Witterungsverhältnisse es zulassen". Wann genau das erfolgen kann, steht noch nicht fest. Weiterhin zitiert "focus.de" aus einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Harburg: "Die Polizei geht mittlerweile davon aus, dass die Taxifahrt nur rund einen Kilometer Richtung Osten ging und im Bereich der Straße 'Hohe Brücke' am Nikolaifleet unterbrochen wurde. Ob Timo Kraus von dort zu Fuß wieder zurück Richtung Landungsbrücken ging, oder ihn das Taxi dorthin zurückfuhr, ist immer noch unklar."

Ist der Abteilungsleiter des HSV betrunken in die Elbe gestürzt?

Kraus hatte am vergangenen Samstag mit Kollegen in einem Brauhaus an den Landungsbrücken gefeiert und soll anschließend von Mitarbeitern in ein Taxi gesetzt worden sein. Die großen Taxi-Unternehmen konnten eine Fahrt in Kraus' Heimatort Buchholz zu dem Zeitpunkt jedoch nicht bestätigen.

Polizei Hamburg appelliert an Taxifahrer - Wichtiger Zeuge weiterhin untergetaucht

Der Leiter der Suchmaßnahmen, Kriminalhauptkommissar Jürgen Schubbert, appellierte an die Fahrer: "In Hamburg sind rund 6.000 Taxifahrer registriert, die alle einen guten Job machen. Es kann doch nicht sein, dass sich ein Fahrer, der dringend als Zeuge gesucht wird, nicht meldet. Haben Kollegen von ihm vielleicht gehört, wer dieser Fahrer sein soll?".

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saw/bua/news.de/dpa

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