09.01.2017, 08.57 Uhr

Wetter Januar 2017 aktuell: Die nächste Kaltfront kommt schon in dieser Woche

Das Wochenende war kalt und sehr winterlich, nun geht es wechselhaft und milder weiter. Autofahrer müssen dennoch aufpassen: Es kann auch weiterhin glatt werden.

Der schöne Neuschnee vom Wochenende verwandelt sich am Montag in Schneematsch. Bild: dpa

Nach dem eisigen Wochenende startet die neue Woche deutschlandweit mit Schmuddelwetter. Es werde milder und bleibe feucht, sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Bereits am Sonntag hatte es in vielen Regionen des Landes Plusgrade gegeben. Die höchste Temperatur wurde im Rheinland gemessen - dort waren es vier Grad. In der Nacht auf Montag sanken die Temperaturen zwar vielerorts wieder unter den Gefrierpunkt und es wurde stellenweise glatt, die großen Verkehrsprobleme wie noch am Wochenende blieben jedoch aus.

Plusgrade führen zu Schmuddelwetter in Deutschland

Im Vergleich zum Glatteis-Chaos amSamstag und in der Nacht zum Sonntag seien die Straßenverhältnisse "nicht mal ansatzweise vergleichbar", sagte ein Sprecher des Lagezentrums in Düsseldorf am frühen Montagmorgen. In Nordrhein-Westfalen hatte die Landesleitstelle der Polizei alleine zwischenSamstagmittag und dem frühenSonntagmorgen mehr als 1.500 Verkehrsunfälle gezählt.

Lange Staus und zahlreiche Verkehrsunfälle nach Kälte und Glätte auf den Straßen

Ähnlich turbulent war es zu dieser Zeit auch auf Straßen und Autobahnen in anderen Bundesländern. "Am Wochenende war die Verkehrslage intensiver", sagte ein Sprecher der Polizei Rosenheim am frühen Sonntagmorgen. "Im Laufe des Sonntags ist es dann schon weniger geworden." Das niedersächsische Innenministerium sprach ebenfalls von einer ruhigen Verkehrslage in der Nacht zum Montag. In Niedersachsen hatten Eisregen und gefrierende Nässe am Wochenende noch zu langen Staus und zahlreichen Unfällen geführt.

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